Lest Sapkowsky!

    • @Antoine: Tust Du nicht, keine Angst bin nicht aus Zucker ;)

      Aber hast Du sie denn so wie ich alle gelesen? Ich empfinde nämlich genau gar keine Wiederholung bzw. geht es ja grade um Zyklen und Vorhersehungen bzw. vorgesehene Schicksale. Ich hebe die Serie deshalb hervor, da sie in sich stimmig ist und wenig bis gar keine unlogischen Widersprüche enthält. Und gerade der Perspektivwechsel in der dritten Trilogie (Elfenritter) auf die Seite der Menschen ist sehr gut. Eigentlich sind es ja mehrere abgeschlossene Trilogien die miteinander verwoben sind.

      Daher nö! Ich stimme Dir mal gar nicht zu :D

      PS: Und ich empfinde z.B. Adams als nicht das Beste auf Erden. Sowohl Stil als Art und Weise der Beschreibungen empfinde ich als teilweise eher langweilig. Klar 42 ist Fachwissen für Nerds und hat Kultstatus, aber ich musste mich echt teilweise quälen den ersten Anhalteroman durchzulesen. Da sagt mir der Humor und Wortwitz von Pratchett einfach mehr zu. Wobei auch dieser hat sehr gute und schwächere Romane. Wobei ich jedem Interessierten wärmstens "Die Wissenschaft der Scheibenwelt" ans Herz legen kann. Darin geht es mal nicht direkt um die Scheibenwelt, sondern eigentlich um unsere Wissenschaft und fast schon phlilosophische Grundprinzipien.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nagumo ()

    • Lieber Nagumo,

      das freut mich.

      Du hast Recht, ich sollte nicht urteilen über etwas, das ich nicht kenne.

      Du hast mich inspiriert, Hennen eine Chance zu geben - zumal Andrean ihn auch auf der Liste hat, und von dem kam ich zu Sapkowsky:-)

      Cheers

      Antoine
      "Life is, what happens to you, while you are busy making other plans", John Lennon

      "We come out of nothing, we go into nothing, so why bother?", Monty Python
    • Was ich eigentlich mittlerweile im Alter fast noch lieber mag, als Fantasy, ist "Historical Fiction", denn da lernt man noch etwas Vernünftiges dabei.

      So etwas wie alles mit und über Marco Polo und die großen Entdecker oder auch "Hornblower".

      Habt Ihr da gute Tipps?

      Darauf freut sich

      Antoine
      "Life is, what happens to you, while you are busy making other plans", John Lennon

      "We come out of nothing, we go into nothing, so why bother?", Monty Python
    • @Feist:
      ...der zweite Teil: die Schlangenkrieg-Saga - ist wirklich gigantisch!

      Im ersten Segment von Midkmeia merkt man noch, wie er formulieren lernt, dann knallt es aber gut :check:

      ...nur, dass nachher die ganzen Spin-offs quasi ... naja . . . es entwicklet sich dann nicht mehr wirklich weiter. Aber einfach Pflichtprogramm.

      Erwähnte ich schon die Schlangenkriegsaga unter Riftwars? :thumbsup: :bier:
    • NewAntoine schrieb:

      Nach meiner Erfahrung sind Zyklen bis zu sechs bis acht Bänden das Maximum, danach wiederholt sich alles nur noch unerträglich im eigenen Saft, da geht den Autoren sichtlich das Kohle scheffeln irgendwann über die Inspiration und Fantasie. Zweistellige Zyklen sind für mich deshalb ein No Go!

      [...]

      Game of Thrones und LotR und Harry Potter sind gute Beispiele, daß eine Geschichte auch zu Ende erzählt werden kann und muß, finde zumindest ich. Wir sind ja nicht in der Lindenstraße oder GZSZ:-)))))))))

      [...]

      Diese Vielpublizierer mißverstehen offenbar eine Serie eher als Rentenvertrag:-) Geht mir die Kohle aus, schreibe ich den vorvorvorvorletzten Band einfach nochmal mit anderen Namen und Locations, die Fans lieben es, die Neuen merken es nicht einmal.....:-)

      So etwas wie Karl May, der das Gleiche 95 Mal geschrieben hat, oder gar Perry Rhodan, das Gleiche wöchentlich seit 1965 bis jetzt unfassbare 3500 oder so Mal á 63 Seiten, da leidet dann irgendwann einmal die Qualität und vor allem Originalität, so meine Erfahrung:-)
      Das Problem an deinem Beispielen (GoT, LotR und HP) ist, dass dieses alles Beispiele sind, wo noch geschrieben wird.

      Bei GoT kommen noch zwei Bücher - da können aber noch mehr kommen - und selbst diese Bücher haben einen gewaltigen Umfang, dass man diese auch locker in zweistellige Bücherzahlen unterbringen hätte können. Das letzte Audiobook ging über 48 Stunden, während z.B. Narnia (blödes Beispiel) über 4 Stunden ging. Und es wird zwar angenommen, dass die Geschichte dann zu ende ist, aber da kann ja immer noch etwas kommen (Vorgeschichte, etc.)

      LoTR geht zwar nur über am Anfang 6 Bücher, aber dann gibt es ja noch den Hobbit, und Silmarillion um am Ende auch wieder fast den ganzen von dir gesteckten Rahmen zu sprengen. Und eigentlich könnte man dort noch viel drüber schreiben. Wie es mit den Hobbits weitergeht und den Elfen, etc.

      HP geht zwar nur über 8 Bücher - welche auch wieder immer dicker werden - mit den fantastischen Bestien sind wir aber schon beim neunten Buch und da kann noch etwas nachkommen.

      Was ich eigentlich sagen will. Bei gute Geschichte kann man auch gerne etwas mehr lesen, wenn es denn auch gut bleibt.