Satire + Comics

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    • Hallo, liebe Leute, ich glaube, ich hänge das mit Satire an den Nagel! Grund: Die Wirklichkeit ist viel aberwitziger und surrealer, als ich das je schaffen kann!

      Der bizarre Fall des "zerstückelten" Bauern
      Der Fall galt als klar: Eine Familie hatte zugegeben, ihren Vater zerstückelt zu haben. Doch nach dem Urteil tauchte die unversehrte Leiche auf.
      Einer der bizarrsten Kriminalfälle der vergangenen Jahre wird vor dem Landgericht
      Landshutneu aufgerollt. Es geht um den Tod eines Bauern, der nach einem früheren Urteil von seiner Familie und dem Ex-Freund einer der Töchter getötet und den Hunden zum Fraß vorgeworfen worden soll.
      Im neuen Prozess um den vor neun Jahren in Neuburg an der Donau verschwundenen Bauern haben die vier Angeklagten vor dem Landgericht Landshut keine Aussagen gemacht.
      Die 55 Jahre alte Witwe, ihre beiden Töchter und der Freund der älteren Tochter waren 2005 verurteilt worden, weil sie den 52-Jährigen erschlagen, die Leiche zerstückelt und teils den sieben Hofhunden zum Fraß vorgeworfen haben sollen.
      Als im März 2009 die vollständige Leiche des Mannes nahe der Donau-Staustufe beim oberbayerischen Bergheim geborgen wurde, war klar, dass die früheren Annahmen und auch die einstigen Geständnisse zum großen Teil völlig aus der Luft gegriffen waren.
      Daher wollen die Verteidiger der Beschuldigten in dem Wiederaufnahmeprozess nun Freisprüche erreichen. Bereits nach rund einer halben Stunde wurde der Prozess auf diesen Donnerstag vertagt.
      Die Ehefrau und die drei zur angenommen Tatzeit noch jugendlichen Mitangeklagten, heute 24 bis 27 Jahre alt, waren 2005 vom Landgericht Ingolstadt zu Haftstrafen zwischen zweieinhalb und achteinhalb Jahren verurteilt worden. „Das Urteil ist obsolet“, betonte der Vorsitzende Richter der Jugendkammer, Theo Ziegler, zum Auftakt des neuen Prozesses.
      Die Beschuldigten, inzwischen alle frei, könnten auch keinesfalls zu härteren Strafen als vor fünf Jahren verurteilt werden.
      Den Verteidigern geht es insbesondere auch darum, dass in dem Verfahren aufgedeckt wird, unter welchen Umständen ihre Mandanten den Totschlag des Bauern samt der brutalen Entsorgung bei der Kripo zugegeben haben. „Ohne erheblichen Druck kommt so was nicht zustande“, sagte Anwältin Regina Rick.
      „Es ist schon ein Skandal, wie die Ermittlungen damals gelaufen sind.“ Der Freund der Tochter habe nach der Entdeckung der Leiche noch ein Jahr im Gefängnis sitzen müssen, kritisierte sie.

      Leiche angeblich an sieben Hunde verfüttert
      Der neue Prozess ist für die Verteidiger auch wichtig, um die üblichen Polizeimethoden aufzudecken und zu hinterfragen. Die gesamten Verhörmethoden müssten sich ändern. Bislang sprächen Polizisten davon, dass sie einen Beschuldigten „geknackt“ haben, wenn er die Tat einräumt, meinte Rick. Nach Ansicht der Rechtsanwältin haben die Ermittler damals einzelne Aussagen der Verdächtigen immer weiter getragen und so die Theorie des „verfütterten Bauern“ quasi selbst kreiert. Im Unterschied zu anderen Fällen mit widerrufenen Geständnissen sei hier nun bewiesen, dass es so nicht gewesen ist. „Der Fall ist deshalb so einzigartig.“
      Die Verhandlung begann mit der Verlesung der fehlerhaften Anklage vom Juni 2004, in der noch vom Verfüttern der Leiche an fünf Dobermänner, einen Schäferhund und einen Bullterriermischling die Rede ist. Die von den Hunden abgenagten Knochen sollen dann im Misthaufen vergraben worden sein.
      Diese Anklageschrift müsse trotz der inhaltlichen Fehler „formaljuristisch“ Grundlage des Verfahrens bleiben, sagte Richter Ziegler. Zunächst wollten die Landshuter Richter den Fall nicht noch einmal neu aufrollen, ihre Kollegen vom Oberlandesgericht in München ordneten dies allerdings an.
      Ursprünglich war das Quartett wegen gemeinschaftlichen Mordes angeklagt. Staatsanwalt Ralph Reiter hatte die Aufgabe, die inhaltlich teils falsche Anklage vor Gericht zu verlesen. Laut dem Papier hatte der Freund den angetrunkenen Bauern mit einem Vierkantholz niedergeprügelt, die drei Frauen sollen dann auf den 52- Jährigen eingetreten haben.
      Schließlich sei dem Bauern mit einem Zimmererhammer der Schädel eingeschlagen worden. Da das in der Donau entdeckte Skelett keine Kopfverletzungen hatte, ist auch eine Tötung mit einem Hammer ausgeschlossen. Die genaue Todesursache ist aber bislang unklar. „Weichteilverletzungen im Halsbereich sind immer noch gut denkbar“, betonte Reiter. Das Erschlagen mit einer Latte sei daher nicht ausgeschlossen.
      Reiter sieht auch bei den früheren Vernehmungen Anhaltspunkte, dass der Bauer getötet und die Leiche im Auto in der Donau gefahren worden sein könnte. „Ursprünglich waren die Geständnisse durchaus so, dass das Opfer in einem Gewässer versenkt worden sei.“ Erst später sei vom Zerstückeln der Leiche gesprochen worden, sagte der Staatsanwalt.
      Nach der Justiz-Geschäftsordnung ist das niederbayerische Landgericht für die Neuverhandlung des Ingolstädter Falls zuständig. Die Kammer wird sich nun, nachdem die Angeklagten schweigen, zunächst mit der Bergung des Autos des 52-Jährigen samt Leiche beschäftigen. Dazu sollen am Donnerstag die Polizeibeamten, die an der Aktion beteiligt waren, als Zeugen gehört werden. Das Gericht hat für den Prozess insgesamt noch 32 weitere Verhandlungstage eingeplant. Ein Urteil wird Ende Februar 2011 erwartet.

      Gruß, insbesondere an die Hundefreunde im DW, frifix.

      P.S.: Der Ordnung halber die Quellenangabe: "Welt online" von heute. d.o.

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    • Liebe DW'ler. Ich persönlich bin nicht dafür, daß die Türkei EU-Mitglied wird. Ich halte eine sinnvoll ausgestaltete Assoziation für besser. Und wenn das klappert, kann man das mit der Mitgliedschaft ja immer rnoch mal neu überdenken.
      Aber, was mir die Welt-online heut mal wieder gemeldet hat, ist entweder recht bittere Satire oder Kolonialismus von Gestern à la Seehofer. Na ja, bildet Euch selbst ein Urteil:


      Deutschland ärgert die Türkei mit Einreise-Schikanen

      Türkische Firmen klagen über große Schwierigkeiten, deutsche Visa zu erhalten. Bei anderen EU-Ländern ist das erheblich leichter.

      Von Freia Peters. Welt-Online vom 21.10.2010
      So hatte sich Brigitte Oskay ihren ersten Auftrag in Deutschland nicht vorgestellt. Zusammen mit ihrem türkischen Mann betreibt die deutsche Architektin in Istanbul eine Firma für Innenarchitektur und Möbelfabrikation mit 180 Mitarbeitern. Oskay baute Golfhotels in Irland und arbeitet für den Robinson Club. Die gebürtige Düsseldorferin freute sich, als sie im Frühjahr zum ersten Mal für ihr Heimatland arbeiten und ein Hotel in Koblenz ausstatten sollte.
      Für 18 ihrer Mitarbeiter beantragte sie Visa – und damit begangen die Probleme. Nachdem sie zwei Wochen auf einen Termin gewartet hatten, wurden ihre Kollegen an der Tür des deutschen Konsulates abgewiesen mit der Ansage, sie hätten die falschen Visa beantragt. Zwei Wochen später folgte ein weiterer Termin. Auch dieses Mal mussten Oskays Mitarbeiter unverrichteter Dinge wieder abziehen, weil sie ihre Gehälter nicht handschriftlich in das vorhergesehene Formular eingetragen, sondern stattdessen einen offiziellen Ausdruck beigefügt hatten. Nach vielen Telefonaten mit dem Konsulat hielt Oskay schließlich Visa für sechs ihrer Mitarbeiter in der Hand. Nur mit Mühe konnte sie den Eröffnungstermin für das G Hotel in Koblenz halten. „Ich möchte, dass meine Mitarbeiter in Deutschland genauso behandelt werden, wie in allen anderen Ländern auch“, sagt Oskay, „aber die Einreisepraxis stellt uns vor riesige Probleme.“ Dabei, sagt sie, fördere ihre Firma die deutsche Wirtschaft enorm. 40 Prozent ihrer Baumaterialien, Schrauben, Scharniere, importiert sie aus Deutschland. Das sind keine kleinen Summen – Oskays Firma Betako setzt jährlich 15 Millionen Euro um.
      Bundespräsident Christian Wulff hielt als erstes Staatsoberhaupt eine Rede vor dem türkischen Parlament. Im Zentrum seiner Rede in Ankara stand auch die Integration der türkischstämmigen Mitbürger in Deutschland. Wulff sagte unter anderem:
      "Ich grüße Sie alle und das große Volk der Türkei herzlich und überbringe Ihnen die guten Wünsche meiner Landsleute." Hier mußte ich kürzen!

      "Die Türkei nähert sich mit diesen Reformen erneut ein Stück europäischen Standards an. Und ich möchte Sie ausdrücklich ermutigen, auf diesem Weg fortzuschreiten. Die Türkei hat die große Chance, und darauf setzen wir, zu zeigen, dass Islam und Demokratie, Islam und Rechtsstaat, Islam und Pluralismus überhaupt kein Widerspruch sind."
      "Wir halten an der Entscheidung fest, dass die Beitrittsverhandlungen in einer fairen und einer ergebnisoffenen Weise geführt werden. Und gleichzeitig erwarten wir, dass die Türkei ebenso ihre eingegangenen Verpflichtungen erfüllt."
      "Die Muslime in Deutschland können ihren Glauben in würdigem Rahmen praktizieren."
      "Gleichzeitig erwarten wir, dass Christen in islamischen Ländern das gleiche Recht haben, ihren Glauben öffentlich zu leben, ihren eigenen theologischen Nachwuchs auszubilden und Kirchen zu bauen. In allen Ländern, vor allem in unseren beiden Ländern, sollten die Menschen die gleichen Rechte und Chancen genießen, unabhängig von ihrer Religion. Hier in der Türkei hat das Christentum zweifelsfrei eine lange Tradition. Das Christentum gehört zweifelsfrei zur Türkei."
      "Treten wir gemeinsam ein für eine wirtschaftlich starke, innovative, menschliche und dem Frieden verpflichtete Welt im 21. Jahrhundert. Ganz im Sinne des großen Mustafa Kemal Atatürk: „Frieden im Lande und Frieden in der Welt" - „Yurtta baris, dünyada baris"."
      Quelle: dpa
      Viele türkische Unternehmer haben ähnliche Probleme wie Brigitte Oskay. Deutsche Unternehmer, die zu ihren Geschäftspartnern in die Türkei reisen wollen, benötigen nur einen Personalausweis und ein Flugticket. Türkische Unternehmer jedoch müssen eine Geschäftsreise nach Deutschland mehrere Wochen im Voraus planen – schnelle unternehmerische Entscheidungen sind oftmals unmöglich. Um einen Visumantrag zu stellen benötigen sie rund 15 Papiere: Reiseversicherungen, Bestätigungen über ihre Arbeit, oft werden Vermögensnachweise verlangt.
      Der Antrag muss persönlich in Ankara, Istanbul oder Izmir abgegeben werden, das kann schnell eine Fahrt von 800 Kilometern und mehr bedeuten. Für die Terminvergabe herrscht mindestens zwei Wochen Wartezeit. Wird der Antrag bewilligt, hat das Visum meist nur eine Dauer von wenigen Tagen, Wochen oder höchstens sechs Monaten – nicht wie in anderen EU-Ländern üblich fünf Jahre, schließlich ist es etwa für die Gründung einer Niederlassung mit einer Reise nicht getan. Der Brüsseler Nichtregierungsorganisation „Ecas“ zufolge weist Deutschland jedoch 12,8 Prozent der Antragsteller ab. Das ist ein ungewöhnlich hoher Schnitt. Bei den größten EU-Wettbewerbern Frankreich und Italien sind es sechs bzw. ein Prozent.
      „Da fragen sich viele türkische Unternehmer natürlich: Müssen wir uns das antun? Oder machen wir unsere Geschäfte dann nicht lieber gleich in Paris oder Mailand?“ sagt Marc Landau, Geschäftsführer der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer. Bislang sei Deutschland die Nummer eins für türkische Unternehmer, die ins Ausland expandieren wollen. „Doch es wird viel Porzellan zerschlagen. Die Türkei beginnt, sich von ihrem wichtigsten Handelspartner abzuwenden.

      Eigentlich gibt es zwischen Deutschland und der Türkei wunderbar wachsende Geschäftsbeziehungen. Doch Deutschland partizipiert nicht so sehr am Aufschwung der aufstrebenden Wirtschaftsnation wie es möglich wäre. Der türkische Import ist in den ersten sechs Monaten 2010 um 33,6 Prozent gestiegen. Doch die Importe aus Deutschland liegen mit einem Zuwachs von 22,4 Prozent unter dem Mittelwert. Der deutsche Anteil am türkischen Import sank langsam aber stetig von 9,9 auf 9,1 Prozent.
      Wulff sprach während seines Besuchs als erstes deutsches Staatsoberhaupt auch im türkischen Parlament. Dabei rief er die Türkei dazu auf, dass auch Christen in dem islamisch geprägten Land ihren Glauben offen ausleben dürfen.

      Wulff wird von einem gewaltigen Journalistentross begleitet. Gerade die türkischen Medien berichten intensiv über seine Visite. Auf einer Pressekonferenz stellen sich die Politiker den Fragen der Journalisten.
      Für die Fotografen demonstrieren sie Einigkeit. Begrüßt wurde das Präsidentenpaar am Flughafen Ankara-Esenboga von Mitarbeitern der Deutschen Botschaft. Am Rollfeld warteten auch der türkische Finanzminster Mehmet Simsek (2.v.r.) und dessen Ehefrau Esra Kara (r.).
      Für die Wulffs wurde der rote Teppich ausgerollt. Gestartet war das Bundespräsidentenpaar am Flughafen Tegel in Berlin.
      Schon seit Jahren versucht die Türkei die strenge deutsche Einreisepraxis zu lockern, doch Verhandlungen mit Deutschland und der EU blieben bislang erfolglos. Als Bundeskanzlerin Angela Merkel im Frühjahr am Deutsch-Türkischen Wirtschaftsforum teilnahm, stellte sie in Aussicht, sich für vereinfachte Visa-Bestimmungen einzusetzen. Es geschah aber nichts. Vor einem Monat dann überreichte die Deutsch-Türkische Handelskammer Bundesinnenminister Thomas de Maizière bei seinem Besuch in der Türkei einen Katalog mit Vorschlägen für eine effizientere Gestaltung der Visa-Vergabe. Doch der Innenminister wollte nicht davon hören, so der Eindruck einiger Unternehmer. Bundespräsident Christian Wulff versprach nun der türkischen Geschäftswelt „mögliche Vereinfachungen“ im Reiseverkehr. Die deutsche Seite werde „intensiv prüfen, wie wir die Visa-Erteilung für Geschäftsleute erleichtern können“, sagte Wulff zu Beginn der Woche auf dem deutsch-türkischen Wirtschaftsforum im anatolischen Kayseri. Es sei denkbar, dass die Reisedokumente nicht mehr persönlich abgeholt werden müssen. Der türkische Präsident Abdullah Gül betonte, die Visa-Frage sei für die Unternehmer seines Landes „von großer Bedeutung“.
      Bei der deutsch-türkischen Handelskammer ist man skeptisch, dass wirklich etwas geschieht. Zu oft schon seien ihre Bemühungen versackt. Deutschland müsse endlich einsehen, dass es sich mit seinen Barrieren ins eigene Fleisch schneide, sagt Landau von der Handelskammer. Unter den weltgrößten Volkswirtschaften hat sich die Türkei inzwischen auf einen beachtlichen 16. Platz vorgearbeitet. Bis 2026, so eine Studie des IWF, wird sie sogar Italien und Kanada überflügeln und auf den 13. Rang vorrücken. Auch als Drehscheibe für Westeuropas Gasversorgung kommt die Türkei zunehmend in den Fokus ausländischer Investoren. „Wenn Deutschland an diesem Wachstum teilhaben will, muss es etwas unternehmen“, sagt Landau, „und zwar rasch“.



      Was ist da los? Welche Hinterwäldler sind am Werke. Oder schleusen die italienischen Mafiosi jetzt das Heroin über die Türkei zu uns?

      Gruß, frifix.
    • Inzwischen sind Neuigkeiten von den H6-Entwicklern durchgesickert. So wird es aller Voraussicht nach neben Kneipe, Schmied und Marktplatz auch ein Spital sowie eine Reparaturwerkstatt für beschädigtes Heldeninventar geben. Denn der Held und seine Truppen werden aus den Kämpfen nicht mehr heil und unbeschädigt herauskommen, wie man ja bereits an dem veröffentlichten Foto eines Kriegers mit Einschußlöchern fetsstellen konnte. Also nach jedem Kampf heißt es nicht nur Zaubermana in der Stadt schlürfen, sondern die einschlägigen Heilinstitute aufsuchen.
      Auch wird es die Möglichkeit geben, eine Rohrpost zwischen den einzelnen Städten zu bauen, damit der Truppentransfer besser, als mit der Karawane, vor sich geht.
      Eines unserer jüngsten DW-Mitglieder berichtete noch Neuigkeiten von der Artefakteausstattung,
      ich zitiere:

      Der Umhang des grimmigen Grottenlords kopiert das Zauberbuch und legt ein Exemplar im Rucksack ab, das der Held tauschen kann. Es ist das einzige H6-Artefakt, das nach einmaliger Benutzung verschwindet. Man kann den Umhang auch zusammensetzen, obwohl man ihn normalerweise in der Landschaft finden kann: Er besteht aus dem Richtschwert des Diplomaten, der feuerfesten Drachenschutzweste und den Hydro-Handschuhen ewiger Feuchtigkeit.

      Gruß, frifix.
    • Richtig. Ich habe Kontakte, müsst ihr wissen.

      Wie auch immer, die Spielregeln bei H6 werden etwas strikter gefasst sein. So soll grob unsportliches Verhalten, etwa in Form von Verzauberung feindlicher Fremdlinge, mit Kerker geahndet werden. Kämpfe werden nur noch als Wortgefechte vor Zwergentribunalen ausgetragen. Die Entwickler erhoffen sich so eine ganz neue Spieldynamik.
    • Hab nun meiner Frau alles gestanden. Meine Liebe!
      Die für die Satire. Hat die auch gleich begriffen, daß das kein hinterhältiges Weisbsbild ist. Meint sie aber, das sei gar nicht lustig, was ich da so offenbare.
      Weil ich halt ALLES offenbare und das mag sie nun gar nicht.
      Da stehe ich nun wie die Petersilie auf’m Mars und um mich rum nix als fressgierige Mondkaninchen. Die nun sind scharf auf alles Grüne! Das isses nun, warum die glubbschäuguge Claudia Rot (verdächtige Farbe, muß ich sagen) nur noch in Pink und Gelb rumläuft.
      Wenn Ihr aber, die schweigende Meermaid in Deutschland, anderer Meinung seid und ich noch einen draufnähen soll in diesem Faden, dann greift zum Däumling!
      Den gibbet nämlich auch im NEUEN FORUM!
      Heisst: „Thema bewerten“!
      Habe auch schon mal versucht, darauf zu tippen, ging aber nicht, weiß nicht warum. Der andere Button links daneben, „Thema abonnieren“, der geht! Da ich aber schon den Schwarzwälder Boten, das Grauburgunder Tageblatt und BamS täglich reinziehe, schrecke ich davor zurück!
      Gruß, frifix.
    • Allgemeine Whiskykunde

      Gibb’s, sach ick (und mein das Glas Scotch) zu meiner Alten, die gerade mit nem schwarzen Neger rummacht.
      Ä nää, sacht die, ick steh doch jrad uff Bleck Pauer un Gips is weiß. Un dä is’n richtich satter Großpauer ausm Osten, dä schwatte Schnösel. Und dä steht sowas auf mich!
      Da fällt mir dann nur Johnny, der Stalker ein, die 100red Pampers sowie Fett sixti nein, weil meine Frau, mit Bleck end Weit, vertut sie sich immer schon!
    • Neue Sportarten

      Nachdem das altbekannte Seilspringen als "rope skipping" inzwischen nahezu in den Rang einer Sportart erhoben wurde, freuen wir uns schon auf die Nachfolger: "bag hopping" (Sackhüpfen) und "pot hitting" (Topfschlagen).
      Und danach kommt sicher bald "Journey to Jerusalem"...
      Anträge auf Anerkennung als olympische Sportarten sind dem Vernehmen nach auf dem Weg. Über die Höhe der diesbezüglichen "Zuwendungen" an IOC-Mitglieder hingegen ist noch nichts bekannt.
    • Laut verlässlichen Insiderinformationen hat die Deutsche Bundesbahn in ihrer Strategieplanung vorgesehen, sich an den kommenden Transportaktionen zum Mond zu beteiligen. Dazu passt eine Meldung unseres Leser Balduin Lesnich. Er behauptet, vorgestern habe sich der Mondaufgang bereits geringfügig verspätet, aber gestern schon um eine halbe Stunde. Keine guten Aussichten für die Zukunft!
    • Hausstaubmilben

      Heut war wieder mal nixxx mit’m Mittagsschlaf. Die Haushaltsoberaufseherin hat die ganzen Betten abgehäutet und in die Sonne gehängt. Die kleineren Sachen im Wintergarten, damit die Tierchen in der Sonne so richtig eins übergebraten bekommen. „Die vertragen nämlich nur geringe Temperaturen“, sagte sie, „und sind außerdem anfällig gegen Frost“. Letzteren gibbet natürlich nicht, in unserem Übungsraum. Diese Verkleidung all unserer Sitzmöbel im Wintergarten ging mir schon ganz schön gegen den Strich. Dann aber draußen! „Siehste nicht, was Du da angerichtet hast? Du lobst den herrlichen Wind, weil alles so schön trocknet. Aber der Blumenkohl da ist schon ganz grau von die Viecher und der Rhabarber da drüben ist auch schon ganz pelzig!“ sag ich. „Von Pflanzen hast Du ja gar keine Ahnung“, erwidert doch etwas angeknabbert die Präsidentin, „und gegen den Grauschimmel kämpfe ich ja schon seit Wochen an, wasche Unter- und Oberseite der Blätter und wenn es gar nicht mehr geht, rupfe ich die Schlimmsten aus!“
      Ein Schimmel im Garten hat mir gerade noch gefehlt, mußte ich ihr doch letztesJahr noch die schönen bunten Rodeländer Hühner noch ausreden. Aber morgen ist die Welt ja wieder in Ordnung, die Betten neu eingekleidet und die Milben im Milbenhimmel. Nur für meine Beste bleibt alles beim alten! Der Grauschimmel will sich nicht vertreiben lassen!
    • Die Katastrophe ist eingetreten. Sie kam ohne seismographische Ausschläge quasi über Nacht. Vorzeichen gab es schon, ganz zarte, ich habe sie nur in meiner arglosen Selbstzufriedenheit nicht richtig gerallt. Dieses flache Personenquäl-Instrument mit der KG-Skala, wurde in letzter Zeit beägstigend oft besucht. Von meiner Präsidentin!
      Und nun eröffnet sie mir, jetzt sei endgültig Schluß mit der Völlerei! Und auch mit dem Alkohol! Der habe nämlich unheimlich Kalorien. Ich war nun bisher der Meinung, der hätte nur führerscheingefährdende Prozente namens Alkohol. Aber, na ja, wenn sie schon so aufgebracht ist, lieber keine Diskussion anfangen, keine Widerworte, ganz sachte ran an die Sache: "Liebling, gehst Du wieder zu den Weight Watchers?"
      Das ist nämlich erwiesenermaßen die für mich angenehmste Wendung in diesem Schicksalsdrama. Dann geht sie nämlich zu den anderen, viel fetteren Tanten, raus aus dem Haus, und ich kann mir zuhause was Schönes, Knuspriges in die Pfanne schmeissen. „Nein“, sagte sie, „Du weißt doch, wie die mich damals gemobbt haben, weil ich doch noch die Dünnste in der Gruppe war“.
      „Aber jetzt“, sage ich, „3 Kilo weiter, sollten die Dich doch akzeptieren“. „Das denk Du nur“, sagt meine Holde. „Ich hab es tatsächlich vorgehabt, bin dann gegenüber vom Treffpunkt dieses Ordens mit Opernglas in Stellung gegangen und, Du wirst es nicht glauben, die haben doch glatt noch mehr zugelegt, als ich! ALLE!“
      Nun ziehe ich die für mich zweitbeste Karte: „Gut, Schatz, dann kaufen wir eben die neueste Brigitte-Ausgabe mit ebendieser Diät (die nehmen nämlich wirklich ab, Seitenzahl gegenüber Kaufpreis)!“ Mein Vorteil: Da gibt es tatsächlich manchmal was ganz Vernünftiges auf dem Teller. Mir ist nur unangenehm in Erinnerung geblieben, daß während dieser Abspeckphase das alte Keramikporzellan mit den abgestossenen Ecken und dem viel geringeren Durchmesser zum Einsatz kam. „Nein“, sagt die Präsidentin, „das hat doch schon damals zu nichts geführt. Und jetzt dann noch Geld ausgeben für die teuren Bücher. Nein!“
      Na, dann eben Trennkost! Ich hab zwar liebend gerne Pommes zum Schnitzel, dann noch Erbsen und eine schöne Soße dabei, aber die Kohlenhydranten mittags und das Fleischzeugs am Abend, geht halt auch. Aber denkste! Die Präsidentin zeigt Humor: „Die Trennkost ist mir doch damals so auf den Magen geschlagen und außerdem ist die schon ab dem Mittelater so vielen Leuten gar nicht bekommen: Störtebecker, Anna Boleyn, Maria Stuart, Marie Antoinette und auch deren Gatten Louis dem Xxxten.
      Ich mache jetzt, nach den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit, eine radikale Diät bis zum endgültigen Erfolg: morgens eine Scheibe Brot, mittags Gemüsesuppe und abends einen kleinen Salat. Du wirst sehen, nach spätestens 6 Monaten passe ich wieder in alle meine Kleider!“
      Meine schlimmsten Befürchtungen wurden damit übertroffen. Und so regt sich doch heftiger Protest in einem fragendem „und ich“?
      „Ach mein Mausebärchen“, flötet sie, „Du kannst Dir ja morgens Marmelade oder Honig aufs Brot streichen. Und Du wirst sehen, wie gut Gemüsesuppe schmeckt, wenn ich sie mit Liebe koche. Den Salat kannst Du dann, wie gewohnt, mit Fetawürfeln aufpeppen. Seitdem Du das machst, hast Du ja beim Anblick der Salatschüssel nie mehr „muuuuh“ gerufen.“
      „Nein“, denke ich, „dann eher „mää-ä-ä-äh“ bei dem weiß-grün-Mischungsverhältnis von etwa zwei zu eins“.
      Ich nahm also meine Opferrolle an und betete leise, daß in nächster Zeit wenigstens so einige runde Geburtstage, andere Familienfeste oder sonstige unverhoffte Essenseinladungen ins Haus stünden. Denn mittags heimlich rausschleichen und ins Steakhaus einfallen, das ist in unserer Präsidialdemokratie unmöglich. Meine Präsidentin habe ich halt einmal gewählt und das auf Lebenszeit. Und sie kennt Ihre Machtbefugnisse sehr genau.
      Eine unbeobachtete Inventur im Kühlschrank bestätigte das mir bevorstehende grausame Schicksal: Keine Butter mehr, sondern ein Plastikbecher, verdächtig gelb-grün gehalten, mit einer blaßgelben Creme im Inneren. Dann diverse Behälter mit irgendwelchen Unweltsiegeln. Aufschnitt Fehlanzeige, Käse wie Wurst glänzten mit Abwesenheit. Im Voratsschrank dann eine bunte Mischung von Gläsern (Tüten gibt es wegen gewisser Eindringlinge nicht mehr) mit Aufschrift wie „Demeter“ oder „Frisch vom Gutshof“. Auch die Milchtüte mit vollentrahmten Inhalt trug die Aufschrift „Bio-Bio“. Wenn ich aus meiner Haut könnte und so ‚ne Lebensmittelmotte wäre, das sterile Zeug würde ich nie anknabbern!
      Es wurde schlimm, sehr schlimm! Die Essenseinladungen blieben so völlig aus, daß sich bei mir der Verdacht regte, mein Frauchen habe da hinter meinem Rücken heimlich gegengesteuert. Außerdem wurde so gut wie jeder meiner Ausreißversuche mit äußerst fadenscheinigen Argumenten abgeblockt. Es war bald schon völlig ersichtlich, wer abnahm: ICH!
      Dann nach 14 harten Tagen ein Silberstreif am Genußhimmel: „Schatz, spendierst Du mir auch ein kleines Glas Roten. Ich kann das nicht länger mit ansehen, wie Du diese schönen Tropfen so ganz allein in Dich hineinschüttest!“
      Hopplalala! Jetzt keinen Fehler machen, da muß der Beste ran, Bordeaux und wenigstens 12 Jahre alt. Möglichst noch mit fröhlichem Etikett wie der Angelus, der Clerc Milon oder der d’Armailhacq. Das kann ich mit meinen Weinvorräten zwar nicht lange durchhalten und Neukäufe solcher Granaten scheiden aus Preisgründen total aus. Aber ein paar Tage solcher Lockvögel, mal sehen!
      Und tatsächlich, plötzlich war wieder Butter im Butternapf. Und Schatzi meinte, „Du nimmst mir zu sehr ab, schau mal, wie deine Hose schlottert“. Klaro, habe ich doch zum Erreichen dieser Einsicht jeden Tag den Gürtel um eine Position geweitet und dazu noch ständig meinen Bauch eingezogen, solange ich unter Beobachtung weilte.
      Das war ganz schön anstrengend, aber es half. Am nächsten Tag gab es wieder Magerkäse und Rauchfleisch, das wurde dann bald schon von Emmentaler und Salami abgelöst. Egal, wie es weitergehen wird, das Muster kenne ich, die Fastenzeit geht mal wieder vorbei. Und Schatzi bleibt die alte! Eine Pfundsfrau!

      Copyright by frifix, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind äußerst erwünscht und sogar sehr wahrscheinlich!

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    • Insel-Einmarsch

      Hallo Leute, mal wieder hat die Realität die Satire eingeholt,
      wie nachfolgende dpa-Meldung belegt:


      Nicaragua marschiert aus Versehen in Costa Rica ein
      Nicaraguas Streitkräfte marschieren überraschend im Nachbarland Costa Rica ein. Schuld daran ist ein Fehler im Kartendienst Google Maps.
      Zwischen den mittelamerikanischen Ländern Costa Rica und Nicaragua ist ein heftiger Streit über den Verlauf der gemeinsamen Grenze am Fluss San José ausgebrochen. Truppen Nicaraguas seien auf die Insel Calero und damit auf das Gebiet Costa Ricas vorgerückt, klagte die Präsidentin Costa Ricas, Laura Chinchilla. Sie warf dem nördlichen Nachbarland den "eklatanten Bruch“ eines Grenzabkommens aus dem 19. Jahrhundert vor. Soldaten Nicaraguas waren auf der Insel gelandet, hatten ein Camp errichtet und die Flagge ihres Landes gehisst.
      Schuld an dem Mini-Einmarsch ist ein Fehler im Kartendienst Google Maps, auf den sich das Militär von Nicaragua nach Medienberichten verlassen hat. Dort wird der Grenzverlauf anders als auf offiziellen Karten dargestellt. Mittlerweile haben sowohl die Regierung Costa Ricas, als auch Internetgigant Google den Fehler eingeräumt. Der Grund liege laut Google-Firmenblog in fehlerhaftem Quellmaterial vom US-Außenministerium. Dadurch sei die Grenze verkehrt eingezeichnet worden. Als Folge seien etwa 2,7 Kilometer Land zu Nicaragua statt zu Costa Rica zugeordnet. Bei Bing Maps, dem Kartendienst von Google-Konkurrent Microsoft, sind die Grenzlinien dagegen richtig gezogen.
      Noch direkt nach der "Invasion" bestritt die Regierung Nicaraguas vehement jeden Fehler. Die Insel am Grenzfluss San José gehöre eindeutig zu Nicaragua, war man sich sicher. Es gebe deshalb auch keine Truppen auf dem Gebiet Costa Ricas, hieß es. Offenbar fiel der Fehler erst später auf.
      Costa Rica hat indes Polizeieinheiten auf die Insel entsandt, denn der mittelamerikanische Staat hat seine Streitkräfte 1948 abgeschafft.

      Dann wollen wir mal hoffen, daß Hugo Chavez und Fidel Castro die richtigen Maps benutzen!
      Und Frh. zu Guttenberg auf dem eingeschlagenen Weg weitermarschiert und in Afghanistan keine Google-Maps an seine Untergebenen aushändigt.
      Gruß, frifix.
    • Tja, da schlägt der Kenner zu!
      Übrigens: Das Hotel California ist in San José beheimatet und DosPrompt ist es gelungen, von der gar nicht nahe gelegenen Insel Muerte Ventura dorthin im selbstgebauten Einbaum mit Ausleger hinzupaddeln!
      Wie mir die Hotelbediensteten versicherten, geht er selten aus, gibt großzügig Trinkgeld und hängt stets bei verdunkelten Fenstern über einem komischen TV-ähnlichen Kasten und hämmert ständig auf eine Tastatur ein.
      Gruß, frifix.
    • Irrungen und Wirrungen

      Wie für Pessimisten leicht vorhersehbar, so ist es nun tatsächlich eingetroffen.
      Aufgrund örtlicher, leicht versetzter Wegweiser (in Arabisch!!!), falsch gedeuteter Meldungen paschtunischer Scouts und einer korrekt interpretierten (aber leider fehlerhaften) Google-Map ist eine deutsche Abteilung von 7 Rekruten unter der Führung von Oberst Keill von Falkenbeyn in Persien einmarschiert.
      Die Führung des schiitischen Gottesstaates begab sich sofort in die bombensicheren Schutzräume unterhalb der Atomanlagen von Busher und ließ in Dänemark Anti-Papst-Karikaturen aus der Kreuzritterzeit veröffentlichen.
      Die eingedrungene Truppe verließ auf Geheiß aus Berlin unter Zurücklassung von 7 Seitengewehren und einer Medaille (Eisernes Kreuz des Obersten) schnellstens das versehentlich besetzte Gebiet.
      Die USA sandten sofort zur Vermeidung von zu erwartenden Verdächtigungen den reaktivierten George Dabbelju mit 7 weißen Friedenstauben im Gepäck nach Teheran. In Israel wurde daraufhin die Alarmstufe der Phantomstaffeln von dunkel- auf hellrot zurückgesetzt.
      Kurz darauf meldete sich Präsident Gurbanguly Berdymukhammedov und gab die freundliche Aufnahme von 6 Bundeswehrsoldaten samt Oberst in Turkmenistan bekannt. Frau Dr. Merkel bedankte sich persönlich über das rote Telefon beim turkmenischen Gebietsvorsteher und erklärte, diese versehentliche Einreise sei nun nicht Google schuld, sondern ein Kartenfehler von Bing-Maps, welche man auf Anraten von Herrn Billy Gates jetzt eingesetzt habe. Man werde sich aber bemühen, die Suche nach dem vermissten Rekruten ohne diese Kartenanbieter vorzunehmen.
      In Berlin wird nun bereits fieberhaft an einem Gegenentwurf zu Google und Bing gearbeitet. Das Projekt unter dem Namen „Falkenauge“ ist so ausgelegt, daß über Satelliten sogar verlorengegangene Objekte wie Ein-Euro-Münzen einwandfrei erkannt und wiedergefunden werden können.
      Da gibt es nun neue Hoffnung für das Auffinden des vermissten Bundeswehrangehörigen.
      Gruß, frifix.