Klick auf das Pixel!

  • Ich spiel grad Elders Scrolls Online, und mich nerven ein paar Sachen.

    Okay, Endkampf der Hauptquest, alles läuft ganz okay, wenn auch etwas hektisch, 10 Minuten Kampf (vielleicht sind es auch nur 5 Minuten, aber gefühlt mindestens 10), ein Ruf 'Klick auf das Pixel!' (O-Ton 'Nutze das Portal) - hektisches Suchen, 5 Sekunden später tot. Neuer Anlauf, 10 Minuten Kampf, 5 Sekunden Suchen, tot. Und nochmal 10 Minuten Kampf 'Klick auf das Pixel!' 5 Sekunden Suchen, tot, und der Blutdruck steigt. Okay, irgendwann hab ich es geschafft, aber: Das was mir Spaß machen würde, wäre: 10 Minuten Kampf, Ruf, tot - okay, wir haben ein Problem. 9 Minuten Kampf, abspeichern, Ruf, Pausentaste, entspannt suchen, Neuladen, aufs Pixel klicken, fertig!

    lest Terry Pratchett(RIP) ... und Stephen King, John Katzenbach, Hohlbein, Frank Schätzing, Anne Rice, Andrzej Sapkowski, Anne Bishop, Bernhard Hennen, George R.R. Martin, Markus Heitz, ... (wurde ja langsam Zeit, dass was dazu kommt)

  • Ich hätte als Überschrift auch schreiben können: Was (mich) bei manchen Spielen nervt.

    Und mich nervt es, unnötigerweise lange Passagen immer wieder wiederholen zu müssen, um dann regelmäßig unnötigerweise an einer Stelle zu scheitern. Unnötigerweise, weil man ja einfach die Stelle, die man auf dem Bildschirm anklicken soll, größer und besser sichtbar machen könnte.


    Zur Situation: Endboss, wird von Nebenleuten unterstützt, ist nicht angreifbar, solange die Nebenleute existieren (Standard-Mechanik, absolut okay).

    Hier: Nebenleute stehen an unzugänglichen Stellen (Plattformen), ein NPC erzeugt Portale zu diesen Stellen, die Portale sind in weiter Ferne also klein, und man muss sie sehen, rechts den Mauscursor drauf richten, und auf der Tastatur eine bestimmte Taste drücken - alles okay ohne Zeitdruck

    Portale sind temporär, sind also nur kurze Zeit sichtbar.

    Dann beginnt der Bosskampf, nach einer Weile startet eine Attacke, gegen die man nichts machen kann außer (jetzt unter Zeitdruck) sich zu einem der Portale zu teleportieren, die man eben leider erst sehen und finden muss. Hat man das Portal (mit Glück) erreicht, stehen die Assistenten wieder auf ihren Platformen, man geht (ohne Zeitdruck) auf diese Platformen, killt die Assistenten, kämpft wieder gegen den Boss, kriegt wieder eine solche Atacke, sucht wieder nach dem Portal, ... Hatte man 4mal Glück, ist der Kampf vorbei, hatte man nur dreimal Glück, ist man tot, und beginnt von vorn den Versuch, viermal hintereinander Glück zu haben.


    Solche oder ähnliche Situationen gibt es in dem Spiel manchmal einmalig bei der Hauptquest des jeweiligen Gebiets, oder regelmäßig mehrfach in speziellen Arenen (aber dann nur manchmal mit solchen Pixel-Such-Aktionen).


    Naja, ich bin eben eher der Spielertyp, der abspeichert, die Situation analysiert, neu lädt, und das Problem löst. Deshalb spiele ich eben auch eher Strategiespiele wie HoMM, Eador oder XCOM, und keine Egoshoooter. Ich hab auch kein Problem damit, wenn bei der Analyse rauskommt, dass das Problem grad nicht lösbar ist, und ich deshalb was anderes versuchen muss. Ich spiel grad XOM2 Long War of the Chosen auf Legendär, und musste grad bei einer Episode einen temporären Rückzieher machen: Bin mit 5 Mann in eine Mission gegangen (was schon ziemlich risikoreich war). Prinzipielles Vorgehen bei XCOM 2 ist es, nach und nach immer einen Pod mit 2 bis 3 Gegnern aufzuspüren, niederzumachen, weiterzumachen. Bei der Mission standen 8 Gegner zusammen in einem Gebäude, ein weiterer Pod kam in meine Richtung geschlendert, einen Zug später meldeten sich die Losts (im normalen Spiel extrem einfache Gegner, bei LWOTC unangenehm weil sehr zahlreich) und noch zusätzlich einer der Chosen - vollkommen unmöglich. Also reload, zusätzliche Infiltration (damit 3 Gegner weniger), und mit Glück diesmal ohne Chosen. War trotzdem noch hart genug, weil meine Leute irgendwann auf einer langen Brücke standen und Losts bekämpften, während 8 normale Gegner darunter in einer Gruppe am Campen waren.

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  • Ich kann das nachvollziehen. Mich nerven Designentscheidungen auch, die einfach nur "nicht gut" oder sogar extra dafür da sind ein Spiel unnötig in die Länge zu ziehen. Gerade, wenn es sich dann auch noch "unfair" anfühlt. Bei einem Spiel welches einem nicht gefällt kein Problem, weg damit. Aber bei Titeln die sonst eigentlich wirklich Spaß machen, einfach nur blöd.

    Ich habe dieses Gefühl immer wieder bei Soulslike Titeln. Da geht es ja auch immer wieder darum das Angriffsmuster von Bossen zu lernen. Nun bin ich auch evtl. nicht der Beste in solchen Spielen und benötige eben etwas mehr Zeit (sprich Versuche) um zu verstehen wie ich was machen muss. Wenn dann der entsprechende Boss zuvor nur mit einem mind. 5 minütigen Weg inkl. dem Töten von normalen Gegnern verbunden ist --> puh nervig.

    Und ja das geht sehr viel besser in solcher Art Spiel. Nioh 1 +2 macht das Perfekt. Genau vor einem Boss gibt es immer einen Savepunkt. Macht das Spiel nicht leichter, geht aber mit meiner Spielzeit einfach respektabler um.

    Was wirklich gutes Spieldesign ist, ist wenn das Spiel "mitdenkt" und einem dann evtl. einfach nur an der besagten Stelle einen weiteren Hinweis geben würde, oder eben das Ziel besser hervorhebt. In Andreans Beispiel könnte ich mir z.B. vorstellen, dass man den Timer nach jedem gescheiterten Versuch leicht erhöht.


    Ich glaube das es a) manchmal einfach eine andere EInstellung der Macher zu solchen Grundsatzentscheidungen ist aber häufig auch b) fehlendes Q&A. Sprich das Spiel wurde viel zu wenig getestet und Feedback eingeholt. Ich bin eigentlich kein Freund von Early Access, aber hierbei ist es vom großen Vorteil eine große Q&A per LAu zu haben und spätere Spieler profitieren von sowas u.U.


    Aber mir hilft bei blutdrucksteigernden Spielen oder einzelnen Szenen auch ein sehr einfaches Mittel ziemlich häufig. Pause machen, nächstes Tag nochmal probieren und Tada, sehr häufig löst man das "Problem" plötzlich sofort :)

    Ein kleiner gruener Zweig wuchs aus den halb abgestorbenen Zweigen der Hoffnung. (Lest Terry Pratchett......)

  • Sind denn Modifikationen in TESO erlaubt? Kenn das z.b. aus vielen anderen MMO's das man mit Mods/Addons die Übersicht besser gestalten kann. Z.b. ein Timer wann ne Fähigkeit eingesetzt wird, Warnhinweise uvm. Wichtig ist halt nur das es erlaubt ist und nix automatisch passiert wie z.b. char bewegt oder teleportiert sich von allein aus einer Fläche oder bewegt sich zu einem bestimmten Savespot, nutz Unterbrechungen von allein usw.

    Zu bevorzugten Spielen. Ich liebe Rundenstrategie aber auch Echtzeit. Ich mag Hack & Slay und auch diverse Actionspiele. Vor allem mag ich es, wie im Beispiel von Nagumo, die Mechaniken der Gegner herauszufinden und diese dann irgendwann mit Leichtigkeit zu besiegen. Versuch immer mein bestes in Spielen und mich stetig zu verbessern.
    Paradoxerweise mag ich aber bei Heroes, vor allem mit Modifikationen wie HotA, Era oder 5.5, die Schwierigkeit nicht zu hoch zu drehen. Spiel meist auf vorletzter Stufe, außer bei Era, denn da dreht die KI voll am Rad, und das reicht mir. Ich kann es bei der Heroes Reihe mit Mods einfach nicht ab das die KI so krass Cheatvorteile bekommt. Das ist nicht meine Ambition einen Gegner zu besiegen der doppelt oder dreifach so viel Armee bekommt pro Woche, Bonus Werte hat, leichter Kreaturen bekehren/anwerben kann, massig mehr Gold & Ressourcen usw. Das macht mir keinen Spaß. Aber das ist leider viel zu oft der Fall bei erhöhten Schwierigkeitsgraden, vor allem bei Rundenstrategie, das die KI nicht schlauer wird sondern einfach so massiv viele Vorteile bekommt das es schon abnormal ist. Aber ich geb die Hoffnung nicht auf das die Spieleentwickler es irgendwann schaffen vernünftige KI's zu programmieren, sodass man nur minimal auf Cheatvorteile zurückgreifen muss um dem Spieler eine größere Herausforderung zu bieten!

    Achja bezüglich XCom. Ich hab meist die Option aktiv das die Geschehnisse, nach dem Laden, nicht dem vorherigem Ablauf entsprechen. Ich mag das nicht wenn ich durch Save-Load mir zu starke Vorteile verschaffen kann, weil ich weiß wie es dann ablaufen wird. Zudem speicher ich meist auch nur am Anfang einer Mission und beim scheitern mach ichs von vorn. Nur selten das ich zwischendurch speicher. Deswegen mach ich das auch nicht so oft bei Heroes... geht auch nicht... weil ichs hauptsächlich im MP Spiele und ich meine Freundin nicht abfucken will. Lediglich bei Totalverlusten, damit man das Game nicht von vorn starten muss, wird mal geladen.

  • Ich hab Xcom 2 im zweiten Durchlauf (mit DLC WotC) im Roguelike Modus gespielt, dafür aber nur auf Normal. Hab dadurch eine meiner schönsten Sessions in einem Xcom überhaupt gehabt. Zweimal wurde mir mein Hauptteam fast zur Gänze vernichtet, die 3 Overfiends zu bekämpfen war megaspannend. Das Gefühl sich aus so einem Tal wieder hochzuspielen aber das auch zu können, ohne das jeder Kampf gleich megaschwer ist, bzw. man im Prinzip weiß, dass das nicht aufzuholen ist, hat mir Xcom auf ne neue Art nahegbracht.


    Sobald Phönix Point sein letztes DLC hat, werde ich da genau das gleiche machen.

    Ein kleiner gruener Zweig wuchs aus den halb abgestorbenen Zweigen der Hoffnung. (Lest Terry Pratchett......)

  • Bei XCOM2 LWOTC muss man auch ab und an während der Mission speichern, weil das auch schon mal zwischendurch abstürzt (Ist noch eine Beta, Version 3.1 bei mir). Und Phönix Point steht bei mir eigentlich auch auf der Liste, bin mir aber nicht sicher, ob ich den Kampfmodus besser (durchdacht) finde. Ich werde es mir aber erst kaufen, wenn ich mit XCOM2 durch bin, und das wird noch eine Weile dauern. Ansonsten ist auch noch das neue Pathfinder Kingmaker vorher dran, das ich per Kickstarter unterstützt hab, und demnächst fertig werden sollte. Was ich auch noch empfehlen kann, ist übrigens Endless Legend (unbedingt mit fast allen DLCs).

    Übrigens wegen wieder auf die Beine kommen bei XCOM2 im Ironman-Modus: Syken macht auf Youtube ab und an solche Sachen, dass er vergeigte Kampagnen auf Legende Ironman wieder zum Laufen bringt. Letztens hatte er eine Kampagne, wo der Ausgangsspieler nur noch einen Friedhof mit mehr als Hundert Soldaten hatte.

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  • Ja der Long War Mod ist schon nice. Viele gute Einstellungen, Verbesserungen & co. Aber auch teilweise, vor allem auf höheren Schwierigkeitsgraden, ein wenig überdreht, sodass man fast dazu gezwungen wird mit Save-Load zu arbeiten. Seltsamerweise ist LW aber nie bei mir abgestürzt. Es gab mal Lags und das Spiel wurde langsamer, sodass ich mal neustarten musste aber Absturz zum Glück noch nie ;)
    Werd es auch demnächst mal wieder auspacken mit LW + Addon und evtl anderen DLC's wie neue Klassen. Muss mal schauen ob man, wie es glaub in Teil 1 der Fall war, auch ne Mod findet wo man einen Soldaten nach & nach zu nen Mech machen konnte. Der aus XCom II gefällt mir net so... SPARK hieß der glaub.

    Und mit Youtubern hab ichs überhaupt nicht. Halte mich von denen fern. Kein Plan was alle so gut daran finden. Auch meine Kinder gehen teilweise total ab mit Youtubern, weswegen ich das so stark reduziere das die es sich verdienen müssen ;)

  • Ich hatte bei LWOTC schon ab und an Abstürze der Form, dass das Bild weg war, und der Ton ein einziges Geheule.

    Mit Youtube: Ich finde es interessant, wenn ich bei jemanden eine Lösung sehe, wo ich selbst aufgegeben hätte. Wie z.B. bei dem Kampagnenstand, wo jemand alle seine Soldaten verheizt hat, und jemand dann mit newbees aber mit ordentlichen Waffen und mit einigen mimic beacons in die Missionen startet, wo der Vorgänger seine ganze Crew verloren hat. Alternativ sehe ich mir z.B. beim Ausgangsbeispiel Eldor Scrolls Online an, wie die Mechanik bei einem bestimmten Endboss ist (macht ja irgendwie keinen Sinn, das in einem 4er Dungeon rauszubekommen, wenn die anderen 3 die Mechanik kennen und du nicht). Oder ich probiere, eine Errungenschaft in ESO zu bekommen, die triggert nicht, und ich will nachsehen, ob ich das am richtigen Ort versuche - dann ist schon mal der Ort richtig, das Nichttriggern also wohl ein Bug. Ich suche also im Endeffekt nach speziellen Situationen, oder ich hab zur Not ein paar Youtuber, die 'High Content' (also so was wie Überleben in Extremsituationen) zeigen. Abgesehen von meiner Lieblings-Youtuberin-Chemikerin Mai Thi ;-)

    lest Terry Pratchett(RIP) ... und Stephen King, John Katzenbach, Hohlbein, Frank Schätzing, Anne Rice, Andrzej Sapkowski, Anne Bishop, Bernhard Hennen, George R.R. Martin, Markus Heitz, ... (wurde ja langsam Zeit, dass was dazu kommt)

  • Klar für sowas kann man durchaus mal auf ein Video zurückgreifen, wenn es dazu keinen niedergeschrieben Text gibt, denn das bevorzuge ich um nur das für mich relevante rauszufiltern. Bei einem Video muss ichs entweder komplett gucken, da meist irgendwo drin mit versteckt, oder es mühsam Minute für Minute suchen.
    Dungeons lern ich übrigens IMMER by Doing. Lediglich Raidbosse schau ich zuvor an wie die funzen, wenn es nicht gerade im Spiel von den Mitspielern per TS/Discord erklärt wird, denn da sind die Mechaniken meist sehr komplex und wenn man regelmäßig failed, dann wird man schnell gekickt, während im Dungeon man halt die ersten male mitgezogen wird und dann hat man es drin und wird stetig besser ;)