Ganz interessant

  • Das wollt ich schon seit längerer Zeit mal posten... vielleicht ist das auch schon einigen anderen aufgefallen. Sorry falls das als spam empfunden wird. ^^


    http://www.imagebanana.com/view/squn2es8/khabelethsauro.png


    http://www.imagebanana.com/vie…okat/infernoforttower.png


    http://www.imagebanana.com/view/79c05kpt/mordor.png


    Zudem fällt mir noch eine Ähnlichkeit zwischen den H6 Pit Lords und dem Balrog aus HdR I auf, dazu hab ich aber keine passenden Bilder gefunden.

  • Die Diskussion gibt es seit, lasst mich überlegen - die HdR Filme sind von 2001 - Zehn Jahren! :P
    H5 kupferte schon fleißig ab.
    Der Dämonenfürst (H5) hat was von Sauron, die Gespenster (H5) haben den gleichen Helm die Orks sind irgendwie... was soll man sagen, Tolkien hat Orks quasi erfunden...
    In H6 ist das nicht anders. Dieses Jahr sollte doch noch The Hobbit verfilmt werden, wenn ich nicht irre. Wir könnten dann schon mal wetten wie H7 aussieht. :thumbsup:
    Ich denke mal es wird wieder Halblinge geben und sie bekommen eine eigene Stadt.

  • Jedes Fantasy-Spiel wird, ob freiwillig oder nicht, von Herr Der Ringe abkupfern, da Tolkien mit seinem Meisterwerk Archetypen für die einzelnen Rassen, für Gut und Böse geschaffen hat. So stellt man sich unter einem Dämonenfürsten eigentlich fast immer einen humanoiden, rothäutigen Bösewicht mit einer großen Waffe und dunkler Maske vor. Ist zwar klischeehaft, aber dennoch kann HoMM nicht das Risiko eingehen, diese Typen komplett neu zu besetzen :P

  • Man könnte sich auch ruhig mal wieder an der Artus-Sage, der Edda, Märchenwelten, Irland- und Island-Sagas, babylonischen Schöpfungsmythen, vorchristlicher jüdische Mythologie, den Atlantis Erzählungen, der Odyssee, der Gründung Roms, dem Nibelungenlied, hochmittelalterlichen Alchemistenschriften, Asiatischen Mythen, Indianischen Geschichen, Präkolumbianischen und Oeanischen Mythen, Lemurai und Mu, Goethes Faust, Shakespeares Dramen, den Chroniken von Narnia, der Bibel... orientieren, es ist ja nicht so, dass es neben Herr der Ringe nicht noch tausende andere Bücher Mythen, Sagen, Märchen, Erzählungen, Legenden gäbe.


    Das sich alles, aber wirklich auffällig, an Herr der Ringe orientiert, sobald es um Fantasy geht, ist im Grunde echt arm...

  • Naja, die klassischen Sagenelemente verwendet HoMM ja ebenfalls - Sirenen, Meeresnixen und Zyklopen beispielsweise aus dem griechischen Bereich, Dschinn und Wasserdrache aus dem fernöstlichen Bereich beispielsweise. Problem ist halt nur, dass die meisten deiner genannten Werke keine (gelungene) Filmfassung haben, die auch ein großes Publikum hat, im Gegensatz zu HdR.

  • Ja, da mag was dran sein. Dennoch muss man sich nicht zwanghaft daran orientieren. Zum Beispiel könnte versuchen einfach selbst Stilbildend zu sein, oder, gerade bei HoMM, explizit auf die Differenzen zwischen nordischen, mediterranen Sagen und zB Märchen anspielen und diese Differenz als Konfliktpotential nutzen, dann braucht es nicht einmal eine alles vernichten wollende Dämonenhorde. die Story baut sich im Grunde auf den Glaubenskrieg zwischen Mythologie und Märchen auf - dann braucht es auch die starke Anlehnung an HdR und andere Bücher/Filme nicht.

  • Naja, sowas ähnliches wird ja versucht. Zuflucht und Inferno sind geprägt von christlicher Mythologievorstellungen, wohingegen Sanktuarium eher fernöstlicher Stil ist. Die Zwerge in Teil 5 waren auch eher nordisch angehaucht. Allerdings hat Ubisoft mit den starken Abweichungen im Vergleich zum Vorgänger schon viel riskiert. Eine Umwandlung der Kreaturen wäre fast ein komplett anderes Spiel geworden - zu viel Risiko auf einmal! :p

  • oh man, hängt ihr wirklich so diesen grafischen Elementen nach? Mir ist es ziemlich wurscht, wie die aussehen, mich interessieren nur deren Eigenschaften. (zur Not würde ich mich mit Strichmännchen zufrieden geben).


    Was wirklich mal innovativ wäre: Dreidimensionale Abenteurkarte, Kämpfe auf der Abenteuerkarte und Größe der Heere dort enigermaßen realistisch dargestellt. Diverse Gelände: dichter Wald, Gebirge mit den entsprechenden Problemen für große Heere, die keinen richtigen Raum zum kämpfen haben bzw. Ebene, wo große Heere die kleinen richtig überlaufen können, etc.

  • Das wäre dann aber Echtzeit-Strategie, also ein anderes Genre. Probier doch mal die Total War-Reihe aus, das ist so ähnlich wie von dir geschrieben. HoMM lebt nunmal von dem rundenbasierten Kampf, und da kannst du ja wohl kaum jeden einzelnen Greif einzeln auswählen. Im Endgame, wo sich Armeen von mehreren Tausenden Einheiten gegenüberstehen, dürfte das wohl auch ein seehr langer Kampf werden...
    Uns geht es außerdem nicht ausschließlich um die Grafik ( die trotzdem für ein realistisches Spielgefühl und eine beeindruckende Atmosphäre sorgt - was wäre das für eine Atmosphäre, wenn Strichmännchen sich bekämpfen), sondern auch um z.B. um die Story und die Rassen allgemein ( Himmel gegen Hölle, yeah! )

  • Nö, da muß ich dir widersprechen. Das muß nicht Echtzeit sein, sondern kann auch rundenbasiert sein, worauf ich auch den größten Wert lege. In der Vorreihe 'Might & Magic' war es sogar optional, man konnte Echtzeit oder rundenbasiert spielen. Man muß auch nicht jeden einzelnen Greif auswählen, sondern halt die Stacks (wie bisher auch). Doch je nach Größe der Stacks, sollten die auch mehr oder weniger Raum einnehmen. Auch die Moves könnten von der Größe des Stacks und dem Gelände abhängen. (Große Stacks können sich halt nicht so schnell bewegen, wie kleine). Im Wald oder Gebirge geht es langsamer, als in der Ebene. Flieger haben es im Wald auch schwerer. Reiter in der Ebene besonders effektiv, etc.
    Für das Initiative System würde ich eher wieder an H5 anknüpfen. War sehr viel realistischer. Schlag und Gegenschlag war auch schon mal simultan, es sei denn man hatte durch Magie den Erstschlag.


    Aber sorry, wir schweifen aus ;)

  • papa. ich steh gerade aufm Schlauch.


    Was für einen "Vorgänger" meinst du? Die originale Might & Magic Reihe? Falls ja, das war doch n RPG und vollkommen anders als dieses TBS.
    Oder meinst du HOMM V (bzw. einen beliebigen VOrgänger) ?
    Da gab es afaik auch nie die Möglichkeit die als RTS zu spielen :S

  • hm, ich mein schon die 'Might & Magic' Reihe. (ist so lange her, dass ich mich auch irren kann und habe auch nur die letzten drei oder vier gespielt). War wohl RPG lastig, sehe aber den grossen Unterschied nicht zur Heroes Reihe, da gibt es ja auch ne Story zu.

  • Es gibt grad King Arthur in irgendeiner Zeitschrift meine ich gesehen zu haben. Das ist Total War mit verstärktem Rollenspiel Anteil in einer an die Artussage angelehnten Fantasywelt. Ist ganz nett, war nur stellenweise Knüppelhart. Schlachten konnte man da auch nur Rundenbasiert überstehen. War zwar eigentlich Echtzeit, aber man musste doch schon alle halbe lang auf Pause hämmern und neue Befehle erteilen.


    [...]sondern auch um z.B. um die Story und die Rassen allgemein ( Himmel gegen Hölle, yeah! )


    Ja, genau das meine ich, von Herr der Ringe mal abgesehen, wo die Welt wirklich komplexer war als es in den Filmen herüber kam: WOZU braucht man eigentlich diese ständige Himmel VS Hölle/Gut VS Böse. Unsere Geschichte war jetzt auch nicht gerade Friede, Freude, Eierkuchen und kam auch damit aus, dass, zumindest die meiste Zeit über, sich kein Dunkler Lord erhob und die Hölle auf Erden hereinbrechen lies und das hat bis zur Neuzeit auch relativ gut geklappt.
    Aber zumindest das Mittelalter, an dem wir uns im Fantasy Genre ja überwiegend orientieren, kam wirklich gut ohne aus. Selbst alles, was man als Gut/Böse stilisieren will, war im Endeffekt bestenfalls verwachsen.
    Böse Piraten hatten häufig Kaperbriefe, edle Kreuzritter brieten Araber am Spieß, zölibatären Ritterorden wurde der Unzuchtprozess gemacht, und der Teufel Saladin persönlich sorgte sich um das Wohl seines ernsten Feindes, als dieser erkrankt war...

  • Zitat

    Mir fällt auf das sehr viel mittlerweile bei HdR kopiert wird und das nicht nur bei Heroes...

    Richtig angefangen hat das mit Eragon. Allerdings war das auch meine "Einstiegsdroge". ;)

    Konfuzius sagt:
    "Es spielt keine Rolle wie langsam man geht, Hauptsache ist, man bleibt nicht stehen."