Südkorea führt Kastration bei Sextätern ein

  • http://www.thueringer-allgemei…traftaetern-ein-845032250


    Was haltet ihr davon??


    Ich Meine, gut so!
    Was mich in Deutschland so unglaublich ankotzt ist das Übermaß an Gutmenschentum: Täterschutz, Wahrung der Menschenrechte bei Personen die aufgrund ihrer Tat nicht mehr als "Mensch" zu bezeichnen sind!!! Jeder der nicht aufgrund von Erkrankungen nicht dazu in der Lage ist, WEISS was er/sie tut...zb während der Tat, aber auch schon bei der Planung und trotzdem werden solche Monster mit Samthandschuhen angefasst. Ab einem gewissen Level (siehe Fritzl, etc.) sollte ein Mensch gewisse Rechte verlieren, genau so wie er sie anderen Menschen auch genommen hat


    Nur schade dass wir striktere Maßnahmen gegen solche Schweine nie wirklich bekommen werden ...

  • ich finds witzig. aber ich hab meine meinung zu asien schon geäußert. Es geht nicht extremer als dort.
    Nur glaube ich das diese Art von Kastration insofern nichts bringt da sie nur die Zeugungsfähichkeit hemmt und nicht den wunsch sex zu haben. Dafür müsste man ihnen wörtlich den Sack abschneiden.

  • Der Hoden schüttet rund alle 15 Minuten einen Schub Testosteron aus, der ist dafür verantwortlich, dass man sich an schönen formen erfreut.


    Das abklemmen, durchtrennen oder verschmelzen der Samenleiter (Ultraschall/Microwellen - treibt's nie auf einer Microwelle!) behindert weder Hoden, noch Penis in seiner Funktionsfähigkeit.
    Der psychische Effekt dahinter sorgt aber dafür, dass erstmal tote Hose herrscht (Placebo-Effekt; weitere Psychische Effekte). Dadurch, dass kein Sperma mehr den Hoden verlassen kann (im Falle des abgeklemmten/verschlossenen Samenleiters) wird die Nachproduktion gesenkt, damit auch der Hormonschub, das ist im Grunde der gleiche Effekt wie alten Männern, der Trieb lässt nach, ebenso die Funktionsfähigkeit.


    Generell kann man dem zwiespältig gegenüber stehen, es beschneidet einen Menschen schon stark in seiner Würde, verletzt also dessen Menschenrechte, wenn man ihm etwas derart essenzielles wie seinen Sexualtrieb nimmt.
    Andererseits stellt dieser in diesem Fall eine Gefahr für andere Menschen dar, weshalb man es aus utilitaristischer Sicht rechtfertigen kann.
    Auch kann man so argumentieren, dass jemand, der sich wie ein Tier benommen hat, seinen Anspruch auf menschliche Würde damit verwirkt hat. Dem gegenüber steht aber, dass jeder der daraufhin zu drakonischen Maßnahmen greift, keinen deut besser ist, da er gegen andere Grundsätze "Goldene Regeln" verstößt. Diese Goldenen Regeln sind mehr oder minder ungeschriebene Gesetzmäßigkeiten, die unabhängig von Region, Epoche und Kultur, Gültigkeit haben, auch ohne dass ein kultureller Austausch dieser Werte stattgefunden hat, womit man ausgehen kann, dass diese zur angeborenen Psyche des gesunden Menschen gehören könnten.


    Die Amerikaner lösen das Problem auch auf eine interessante Weise, verurteilte Sexualstraftäter "minderer" vergehen, sprich Spanner, Sprücheklopfer, Grabscher oder jene die ihre Strafe abgesessen/bezahlt haben müssen sich regelmäßig melden und dies unaufgefordert von sich geben (zumindest irgendwie so).



    Schwer zu sagen, was nun human, zu weich oder drakonisch ist.
    Jemand, der im Vollrausch, eine Kellnerin angegrabscht hat sollte nicht gleich erschossen werden. Es sollte genügen wenn er keinen Alkohol mehr bekommt und sich entsprechend für sein verhalten entschuldigt (Geldstrafe Entschädigung zahlen usw..).
    Jemand der kleine Kinder vergewaltigt und zerstückelt hingegen, den sollte man echt vorm Rathaus auf knüpfen.
    Oder man sperrt ihn irgendwo im Niemandsland in ein Abgeriegeltes Dorf voll mit solchen Menschen, aber dann sind wir wieder beim Konzentrationslager. Es gibt keine Lösung für dieses Problem.

  • Angeblich unterdrückt diese chemische Kastration auch Triebe (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,651473,00.html). Ärgerlicherweise ist es wahnsinnig schwer, bei Google mehr dazu zu finden, weil man immer bei chemischer Kastration von Hunden landet :(
    Generell finde ich diese Regelung super; man sollte das meiner Meinung nach auch in Deutschland einführen. Aber laut Wikipedia ist es möglich, so einen Schritt wieder rückgängig zu machen; und man muss gewährleisten, dass die Täter ihre Medikamente auch wirklich einnehmen. Das klingt alles ziemlich heikel, eine chirurgische Kastration wäre meiner Meinung nach eher angemessen. Nicht nur, dass sie irreversibel ist und wirklich die Potenz verhindert; sondern sie kratzt auch am Ego des Täters und stellt eine angemessene Strafe dar (finde ich). Leider glaube ich nicht, dass das durchgesetzt wird, dann kommt man uns nur wieder mit "Nazi-Methoden" und "Verletzung der Menschenrechte" und hastenichtgesehen... Aber ganz ehrlich: wer anderen die Menschenrechte nimmt, sollte das Anrecht auf die eigenen Menschenrechte verwirken!

    Jemand, der im Vollrausch, eine Kellnerin angegrabscht hat sollte nicht gleich erschossen werden. Es sollte genügen wenn er keinen Alkohol mehr bekommt und sich entsprechend für sein verhalten entschuldigt (Geldstrafe Entschädigung zahlen usw..).
    Jemand der kleine Kinder vergewaltigt und zerstückelt hingegen, den sollte man echt vorm Rathaus auf knüpfen.

    Das stimmt, man muss das natürlich differenziert betrachten; ich bin da ganz deiner Meinung. Aber hier geht es ja - so weit ich weiß - auch nur um die Härtefälle, oder?

  • ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon nun halten soll.


    einerseits finde ich es gut, dass solche maßnahmen ergriffen werden, andererseits zweifel ich daran, dass es wirklich was bringt (war zu faul, mir alles durchzulesen, tut mir leid :P ) Ich meine, wenn es so ein schwein ( entschuldigt den kraftausdruck ) es wirklich darauf anlegt und es wirklich will ( allein der gedanke jemanden vergewaltigen zu wollen finde ich abartig ...), dann wird er es auch tun, ganz gleich ob medikamente oder psychotherapie oder sonst was. es gibt wahrscheinlich unter den Tätern die sich an dem Leid ihrer Opfer erfreuen, denen wird sowas bestimmt mehr oder weniger egal sein. so meine meinung.


    Außerdem teile ich DaO's meinung, deutschland sollte härter durchgreifen, vorallem bei den Kidnerschändern! Man muss sich mal in die Lage des Opfers versetzen, soetwas traumatisiert einen. Man hat danach Probleme Menschen an sich ranzulassen, schwierigkeiten eine Beziehung aufzubauen, überhaupt jemanden zu vertrauen etc. Bei Kindern ist dies sogar noch schlimmer, deren Zukunft ist sozusagen damit verbaut. Und jetzt kommt mir nicht mit "ach, so schlimm ist das nun wirklich nicht." solch eine Tat hat für das Opfer eben schwere folgen.


    und deswegen kann ich beim besten Willen nciht nachvollziehen, warum Deutschland da so milde ist! Ja gut, man muss das Grundgesetz beachten, auch die Rechte eines jeden Menschen würdigen etc. nur, dies ist wirklich widerwärtig. bäh, da will kladdi am liebsten brechen. wie viele Jahre kriegt man auf vergewaltigung? 4 jahre? irgendwo so, hab ich mal gehört, im Recht kenne ich mich aber nicht aus. toll, das opfer hat also 4 Jahre Zeit, sich davon zu erholen, das zu realisieren, versuchen damit zu leben um danach wieder in Angst und Schrecken zu leben, das es wieder passieren kann?


    hach, heikles Thema. Am besten Todesstrafe aber ne, das geht ja auch nicht. toll. ... hoffen wir mal, diese Kastrationsmethode bewährt sich wenistens etwas, wär schonmal ein Schritt.

  • Ohne Pädophile in Schutz nehmen zu wollen: Das Verhängen irreversibler Strafen birgt immer die Gefahr späterer Justizirrtümer. In den USA etwa ist die Unschuld etlicher Hingerichteter inzwischen erwiesen, bedauerlicherweise zur Unzeit für die Betreffenden. Über 100 zum Toge Verurteilte wurden nach teils langer Haft freigelassen, über die Dunkelziffer bei den bereits Hingerichteten kann man nur spekulieren.
    Die reversible chemische Unterdrückung der Libido hingegen halte ich für eine sinnvolle Neuerung, auch wenn Nebenwirkungen abgeklärt sind. Natürlich wünscht man den Schuldigen zu Recht die Pest an den Hals, aber so es die Falschen trifft, sollte man nicht wegsehen.

  • Interessantes Thema. Ich muss leider sagen, das ich so einen traurigen Fall selbst erlebt habe. Sprich in meiner Verwandtschaft.


    Ich weiss nicht, wie viel Ihr über das Thema wirklich wisst?
    Ich meine nicht das was man sich selbst ausdenkt oder aus den Medien kennt?


    Man muss viele Dinge tun um den Opfern, aber auch den Täter zu helfen, so nenne ich mal letzteres, was ich gleich erläutern möchte.


    Die meisten Opfer trauen sich nicht ihren Peiniger anzuzeigen, aus charm oder weil sie die Tat wieder und wieder zu erleben. Um nicht zu viel zu verraten was mein Umfeld angeht, sie war damals noch Kind und ist heute über 30. Man kann den Täter wenn dies als Kind passierte noch bis zum 30igsten Lebensjahr anzeigen, danach geht er straffrei aus. Warum kann so etwas verjähren? Ich weiss, das es schwierig ist mit der Zeit so jemanden anzuzeigen, aber so etwas sollte nie verjähren, mord verjährt auch nicht.
    Das problem in Deutschland ist leider wirklich, das das Thema eher als harmlose Sache behandelt wird laut gesetz. Wie Kladdi sagt 4 Jahre stimmt teilweise schon. Gab aber auch schon viele Fälle die 2 Jahre auf Bewährung bekommen haben, je nach schwer, erst Täter, geständig etc.
    Man kann immer leicht sagen, die Menschen sind krank und wussten nicht was sie tun. So etwas sollte aber nicht vor strafe schützen ist meine Meinung.
    In Deutschland ist Lebenslänglich ein witz mit 15 Jahren. Ebenso die Sicherheitsverwahrung. Da lobe ich mir wirklich eher Amerika.
    Ja, fehler gibt es leider immer wieder. Und das ist auch traurig. Ich bin auch nicht für gleiches mit gleichem vergelten.
    Für Daos Idee bin ich überhaupt nicht. Bin ich unschuldig werde ich richtig bestraft, was nicht so harmlos ist.
    Bin ich schuldig werde ich bestraft für vielleicht eine Tat die ich bereue und aus welchem grund gemacht habe.
    (Ist nur ein fiktiver Gedanke,ich habe so etwas natürlich nicht gemacht)
    Es gibt da auch nicht nur schwarz und weiss, ab wann ist es eine Vergewaltigung. Zwei landen im Bett und machen miteinander rum und haben sex und auf einmal will sie nicht mehr und er macht mit gewalt weiter...
    Das ist zb ne grauzone.
    Wichtig ist und ich glaube auch das entscheidenste, das der Täter seine Tat bereut. Das ihm bewusst gemacht wird was er getan hat und sein lebenlang mit der Schande leben muss.
    Das soll nicht die gesetzliche Strafe sein, aber ein Schritt in die Richtung der vergebung.
    Mag seltsam klingen, meine Bekannte fand es am schlimmsten das ihr niemand glaubte und das sie sich immer wieder rechtfertigen musste. Erst die Tat oder Taten an sich und dann das man ein schaulaufen durch machen muss und sich immer und immer wieder erklären muss, andere Menschen überzeugen, obwohl man nur halt braucht und das alle für einen da sind.
    Ich finde es wichtig, das es ne möglichkeit gibt, das gesetze erleichtert werden, das das Opfer nicht vor gericht erscheinen muss. Reicht der Anwalt, das Opfer kann auch zuhause von der Polizei befragt werden, meinetwegen in anwesendheit eines richters. Aber verteidiger bohren immer wieder weiter und unterstellen dinge die sehr heftig sein können.
    Ich würde als strafe besser finden, wenn pro Vergewaltigung 10 Jahre veranschlagt werden würden. Meinet wegen auch pro person, aber in dieser Zeit, wird die Person, mit seinem Verhalten immer wieder und wieder konfrontiert.Ständig mit Videos und Menschen die so etwas durchlebt haben und wie sie sich gefühlt haben.
    Ebenso die Internet veröffnetlichungen wie in den USA, das Vergewaltiger in der Nähe wohnen. Ja, ist ein Prager, aber warum auch nicht. Die meisten sind auch vergewaltiger und die die es in dem Fall nicht sind, haben wirklich pech gehabt, aber man kann dann auch etwas aufpassen bei solchen menschen.


    Bei Daos Geschichte würde mich mal interessieren, was macht Ihr mit Frauen die Männer vergewaltigen? Soll es ja auch geben.


    Kriminalität wird man leider nie wirklich in den griff bekommen, aber in dem Fall ist es ganz wichtig, das das Thema viel öffentlicher gemacht wird und man mehr auf die opfer eingeht, das man ihnen auch von staatlicher Seite mehr zur seite steht, die Medien könnten da auch deutlich mehr machen.
    Vielleicht sollte man von staatlicher Seite die Fernsehrsender dazu zwingen, das sie zu bestimmen zeit ein paar Werbetrailer abspielen müssen.


    In Peru, habe ich gehört von einem Freund und seiner Frau die dort herkommt, das in einem Dorf wo sie unterrichtet hatten, das ca 90% der Kinder missbraucht wurden und das das relativ normal ist. In grösseren Städten soll das weniger sein. Ich kann mir denken das es in anderen Länder auch nicht anders ist. Selbst in Deutschland gibt es sicherliche eine grössere Dunkelziffer.
    Man sollte aus meiner Sicht deswegen präventiv eher tätig sein. Aufklärung von Eltern bei Ihren Kindern relativ früh, was passieren könnte. Man könnte denken, das Kinder das nicht verstehen, aber dem ist nicht so. Nur glauben Kinder was andere einem sagen oder drohen. Man sollte deswegen zu sehen, das man als Eltern seinem Kind das gefühl vermittelt, das man seinen Eltern alles sagen kann vorallem auch solche Dinge.
    Wer redet schon gern über sexualität mit seinen Eltern. Mit der Zeit ist es denke ich weniger das Problem für die meisten, aber als Kind?


    Okay, soviel von mir erstmal zu dem Thema.

  • Ja, Chemische Kastration wäre da durchaus humaner, zumindest solange es reversibel ist.


    Aber generell stimme ich frleon zu.
    Irreversible Strafen bergen die Gefahr falscher Urteile.
    Zu schnell kann eine ungeliebte Person so beseitigt werden.
    Kommt die Intrige ans Licht, ist es zu Spät. wer entschädigt nun die Justiz-Opfer?


    Ich bin ja ein Bewunderer von Freud und Nietzsche.
    Hier finden wir einige brillianten Ansätze, die nun leider untergingen.


    Wichtig ist für mich einfach, das man niemanden Pauschal verurteilen dürfte, weil es in ähnlichen Fällen auch so gemacht worden ist.
    Ein Fall ist NIE 100% gleich. Deswegen müssten Urteile Individuell und Fall-spezifisch gefunden werden.
    Ich find die Frage wie man Sexualstraftäter verurteilen sollte weitaus weniger Interessant, als die Frage ob unser Rechtssystem überhaupt ein Gerechtes Urteil zulässt.
    Ich sag da nämlich: Eindeutig nicht.


    Das man Straftäter mit Samthandschuhen anpasst stimmt schon, man befürchtet halt, das sich die wahren Monster und Perversen ins Rechtssystem einschleichen und dann die Urteile sprechen.
    Wer zB mal gesehen hat, wie Schweine im Schlachthaus behandelt werden, dem vergeht auch erst einmal der Appetit auf Fleisch, sofern es kein Wild ist.
    Da stehen dann einige seltsame Gestalten, die die Tiere nicht "schonend" schlachten, sondern erst mit Elektroschocks und Knüppeln zu Tode foltern.
    Will man diese Folterknechte nun wirklich auch im Rechtssystem haben?
    Das erklärt durchaus, warum man manchmal zu, Samthandschuh neigt.


    Zitat von Nietzsche

    Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.


    Muss ich noch mehr dazu sagen?

  • Da frag ich mich was erschreckender ist: Die Taten dieser Männer oder jene die sie bestrafen wollen.


    Ich kann den Wunsch nach Gerechtigkeit und das moralische Fehlverhalten gut nachvollziehen, aber macht uns das besser als die Täter?


    Ich bin an sich auch immer der Meinung gewesen,dass harte Strafen nützlich sind,denn abgesehen davon das sie ausgeführt werden, schrecken sie vorallem ab und vermitteln ein bisschen Gerechtigkeit.


    "Die Würde des Menschen ist unantastbar"
    So schwer es auch fällt...darauf wurde unser Land "gegründet"


    Daher muss ich hier ganz klar in den Raum stellen,ob das moralisch verantwortbar wäre.


    Naja,es ist mir relativ egal,die Welt ist so oder so fürchterlich und soetwas tangiert mich erst dann,wenns mich betrifft.
    In meiner Familie wurde selbst ein Kind entführt und ermordet...aber selbst der Kerl der meine Uroma umgefahren hat,würd ich gerne die Hände abschneiden.


    Trotzdem fragt sich mein Gewissen da,wie weit es denn "richtig" ist.
    Und das ist ziemlich unabhängig davon was ich möchte oder andere.
    Jedenfalls ist mir meine menschliche Integrität manchmal wichtiger.


    Zitat

    Wahrung der Menschenrechte bei Personen die aufgrund ihrer Tat nicht mehr als "Mensch" zu bezeichnen sind!!!


    Das ist mMn eine lächerliche Aussage.
    Recht darf nicht Subjektiv sein und gleichzeitig stellt sich die Frage woran man denn einen Menschen messen kann.
    Aber vllt. ist die Lösung aller Fragen auch: Das Kontrukt "Mensch" ist auch nur ein Wort verknüpft mit moralischen Idealen und Gesellschaftlichen Regeln.
    Egal was wir denken und für richtig halten,letztenlich müssen wir uns an die Regeln und Definierungen halten,die wir uns selbst auferlegt haben.


    Wenn wir uns schon an KOREA orientieren,dann wieso nciht gleich die Scharia oder sollten Diebe ein anrecht auf den Besitz ihrer Hände haben?
    Sollte man Spannern nicht die Augen entfernen?
    Haben Mörder und Totschläger ein Anrecht auf Leben?


    blablabla


    Soziale Gerechtigkeit ist ein schönes Wort,aber eine Utopie, die ihr nie sehen werdet.


    Vllt. würden sich viele aber auch in einer Anarchie wohler fühlen.


    Es gefällt mir genauso wenig wie euch...

    Sing to me songs of the darkness


    Farewell to heaven, my friend


    Come to me, bury your sorrow


    Temptation awaits the condemned

  • @ Sordak:
    Ein Interessantes Video. Ich denke er spricht ein Problem an, dass in Europa vielleicht nicht so extrem ist wie in Amerika (zumindest haben wir nicht so ein verkorkstes Justizsystem), aber dennoch vorhanden: Es gibt Sexismus auch gegenüber Männern.
    Aber die Schlussfolgerung, deswegen Feminismus abzulehnen, ist irgendwie unsinnig.
    Ohne Feminismus hätte jede Frau einen Vormund, der auf sie aufpassen müsste und um eine Beziehung zu ihr aufzubauen, müsste man sich vorrangig an die Eltern wenden und nicht an die Frau selbst.
    Männer und Frauen dürften nicht zusammen wohnen, ohne verheiratet zu sein (oder gesellschaftlich geächtet zu werden). In dem Fall hätten sich sogar der Vermieter oder Eltern strafbar gemacht (aufgrund des "Kuppelparagraphen", der erst in den siebziger Jahren in Deutschland abgeschafft wurde) die eine Wohnung zur Verfügung stellen.
    Heute glauben Frauen aufgrund des Feminismus nicht mehr an den Klapperstorch, sie wissen, was ein Orgasmus ist und woher Kinder kommen. Wenn man also gegen Feminismus ist, sollte man sich wirklich überlegen, ob man alle diese Dinge wirklich als Rückschritt sieht.


    @ Topic:


    Ich glaube ich muss mich in dieser Diskussion Redwing großteils anschließen. Unser Recht zu beugen halte ich für keine gute Lösung.
    Ich denke, dass man die Strafen für Sexualtäter tatsächlich etwas anheben sollte. Vor allem sollte es, wie Cliarc schon sagt, nicht verjähren, weil viele Frauen, die als Kind vergewaltigt wurden, sich erst wesentlich später trauen, eine solche Tat überhaupt anzuzeigen, wenn sie größeren Abstand zum Täter gewonnen haben.
    Außerdem brauchen wir eine viel größere öffentliche Aufmerksamkeit und Unterstützung für Beispielsweise Projekte zur Unterstützung von Pädophilen, die keine Täter werden wollen. Solche Projekte gibt es in Deutschland, sie sind wohl auch sehr erfolgreich, es gibt aber nur eine stark begrenzte Anzahl Plätze da wie immer das Geld fehlt.

  • Wo du da einen Zusammenhang zum Wahlprogramm der Grünen siehst, weiß ich nicht, aber soweit ich weiß finden viele moderne Feministinen die "Männer sind scheiße" Version des Feminismus auch nicht so toll. Ich würde "Antimaskulinismus" ehrlich gesagt auch nicht als Feminismus bezeichnen.

  • Zu dem Thema fällt mir nur ein, dass ein Mensch seine Grundrechte zwar nicht verpielen kann, aber aus Rechten immer auch Pflichten folgen und damit auch die, sich regelkonform zu verhalten. Wer das nicht tut, muss mit dem Wegfallen seine Rechte dennoch rechnen. Dass dabei allerdings Grundrechte verletzt werden ist im Ende nicht in Ordnung. Es passiert trotzdem und das gut so, denn wir sind, wie Merkel es ausdrücken würde, alternativlos.
    In Amerika zum Beispiel ist es in manchen Staaten üblich Sexualstraftäter chemisch zu kastrieren, was allerdings den Nachteil hat, dass es mit einer ordentlichen Portion Testosteron rückgängig gemacht werden kann.


    Sordak:
    Das ist die traurige Wahrheit. Ich bin ein Feind der Emanzipation, was nicht heißt, dass ich gegen Frauenrechte bin. Um Himmels Willen nein. Es bedeutet schlicht, dass ich der Meinung bin, dass Frauen, um sich Männern gegenüber gleichberechtigt zu sehen, für sich selbst aufstehen sollen. Ex manus capere. Zu deutsch "aus der Hand gegriffen" (capere heißt in Verbindung mit einem Präfix cipere) stellt vollkommen klar den Charakter der Bewegung dar: Im Großen und Ganzen ist er passiv. Sicherlich gibt es die eine oder andere Frau, die genau das tut, was ich hier fordere, nämlich für ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen, aber das Ergebnis sind Phänomene wie eben diese Frauenquote. Und bei dieser geht vollkommen die Idee der Gleichberechtigung verloren. Denn GleichBERECHTIGUNG heißt nur, dass beide Geschlechter die GLEICHEN RECHTE haben und Rechte müssen keinesfalls wahrgenommen werden. Dass es immer noch Leute gibt, die Frauen nur ungern einstellen ist ein Problem der Mentalität, nicht des Rechtsystems.
    Und selbst WENN wir eine Quote einführen, ist das noch kein Verstoß gegen mein Prinzip. Es setzt nur voraus, dass ein analoges Recht für Männer eingeführt wird. Eine Männerquote sozusagen. Und falls jetzt jemand kommt und meint, das sei nicht zu verwirklichen, da sich nicht genug Männer für Berufe wie Kindergärtner interessieren, dann kann ich das nur bestätigen. Leider gilt das gleiche für Maschinenbau, Elektrotechnik etc.
    Glücklicherweise tut sich jetzt in dieser Richtung etwas. Das in einer Männergesellschaft so benachteiligte Geschlecht des Mannes wird jetzt analog zum Girlsday mit dem Boysday gefördert u.ä.


    Die Aufstellung der Listen in den Parteien und auch der Regierung ist ein ganz anderes Thema. Dort versucht man die Kandidaten so auszuwählen, dass sich keine Gruppierung beschweren, die sich auch nur auf irgendeineweise benachteiligt fühlen könnte. Da wird auch Herkunft, Altersschicht, Ausbildung (ich lach mich bei dem immer krank) etc. berücksichtigt. Das hat mit Emanzipation nur bedingt etwas zu tun.
    Und sind wie schon angedeutet alle dabei. Nicht nur die Grünen.

    Konfuzius sagt:
    "Es spielt keine Rolle wie langsam man geht, Hauptsache ist, man bleibt nicht stehen."

  • nicht direkt das thema aber ich finde es passt hier hin


    linky


    Ja, wie recht er hat.
    Das steckt schon im moralischen Gewissen der Gesellschaft...verrückt und paradox.


    Zitat

    Bei uns ersetzen die Grünen haufenweise kompetente Männer durch Frauen ohne politische erfahrung nur weil sie Frauen sind...


    Da hatter Recht.


    Die haben schon seit langem eine Frauenquote in der Partei.
    Absoluter Bullshit und deswegen,da können die Ökoenergie bis zum abwinken propagieren, werden die NIE aber auch NIEMALS meine Stimme erhalten.
    Sowas darf man nicht unterstützen.
    Das ist ein schritt zurück in die Steinzeit.


    Das Märchen von Gleichheit und Gleichberechtigung geht mir sowieso auf die Nerven.

    Zitat


    Und sind wie schon angedeutet alle dabei. Nicht nur die Grünen.


    Aber doch keine Frauenquote mit der man sich rühmt!
    oder ist da etwas an mir vorbeigezogen???!!! O_o

    Sing to me songs of the darkness


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    Temptation awaits the condemned

  • Um mal ZUM THEMA !!!!! zurückzukommen, ich finde eine chemische Kastration ganz sinnvoll... Denn einerseits schreckt es erst einmal vor dem Verbrechen an sich ab, weil das wirklich eine lebenslange Folge wäre (auch wenn es jetzt wieder heißt "Die Kinderschänder sind geistig krank, die denken über sowas nicht nach", denke ich trotzdem, dass sie sich der Strafe bewusst sind und vielleicht dann vor der Tat zurückschrecken) und weil andererseits die "Fehlverurteilungsquote" nicht so hoch liegen dürfte wie bei einem Mord, da bei einer Vergewaltigung das Opfer immernoch aussagen kann - beim Mord geht das nicht so gut. Trotzdem sollte man so drastische Methoden nur bei den Extremfällen und/oder Wiederholungstätern anwenden...das was Cliarc angesprochen hat, sehe ich übrigens genauso :
    Ich denke (war zum Glück noch nie betroffen), dass die Opfer einer Vergewaltigung in über der Hälfte der Fälle nicht gegen den Täter aussagen...denn als Opfer wird man dann noch einmal mit den Geschehnissen konfrontiert, die Öffentlichkeit bekommt davon mit usw... und das erst verändert dann dein Leben noch mehr...
    Ich würde eine sehr diskrete Art der Psychologie vorschlagen, die es ja bereits schon gibt... die Opfer können sich anonym mit einem Psychologen in Kontakt setzen, um so weit genug über die Vergewaltigung hinwegzukommen, alsdass man vor Gericht gegen den Täter aussagen kann.


    Und schließlich zum Thema Emanzipation(genial, innerhalb von 1,5 Forumsseiten von Kastration in Korea nach Emanzipation in Deutschland zu kommen)
    Ich habe wenige Vorurteile, aber ist euch schon mal aufgefallen, dass über 50% der Emanzen einen Doppelnamen haben ?

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