Quo Vadis Heroes?

  • er meint wohl wie in H5 ToE :)

    Die Sense gehört zwar nicht zu den wichtigsten und bedeutsamsten Kriegswaffen, aber wer sich auf der falschen Seite einer Bauernrevolte befindet macht rasch die Erfahrung daß sie in geübten Händen eine Menge Unheil anrichten kann.

  • Würde ich auch eher sagen :D Die gemischten Stacks kommen mir in H7 auch etwas zu selten vor.


    Bezüglich der Städte und Einheiten würde ich übrigens gerne mehr Entscheidungen treffen. Zugegebenermaßen bin ich kein großer Freund davon neutrale Stacks aufzunehmen, wenn sie nicht in meine Armee passen(sprich in 90% der Fälle meiner Fraktion entsprechen).
    Daher würde ich mir folgendes wünschen: Gebt mir meine zwei unterschiedlichen Aufwertungen für die Units wieder.(Gerne sogar noch ein oder 2 mehr. Im Gegenzug würde ich auch eine Reduzierung der Grundtypen in Kauf nehmen, sollten sich die Aufwertungen ausreichend unterscheiden. Allerdings soll sich die Möglichkeit der Aufwertung nach den Gebäuden in meiner Stadt richten.


    Für den Städtebau wünsche ich mir ebenfalls mehr Entscheidungen:
    Mir schwebt ein ähnliches System wie in Battle for Middleearth 1 vor, nur in aufgebohrt. Jede Stadt hat eine bestimmte Anzahl von Vierteln. Die Anzahl der Viertel ist von der Ausbaustufe der Stadt abhängig. Ich kann mir zum Beispiel ein Armeeviertel bauen, welches hauptsächlich für die Aushebung von klassischen Kampfunits verwendet wird.
    In der Grundversion könnte es mir z.B. Fusssoldaten und Armbrustschutzen in einer bestimmten Anzahl geben. Dieses Viertel kann ich dann weiter ausbauen, wobei ich bei den meisten Ausbauten die Entscheidung zwischen zwei unterschiedlich Ausbauten treffen muss. Möglichkeiten dafür wären dann z.B. eine Erhöhung der Units pro Woche für Soldaten oder Armbrustschützen, das Gebäude für Version 1 oder 2 der Verbesserung einer Unit, ein Grundsätzlicher Buff von Angriff oder Verteidigung für die Unit, die Entscheidung zwischen Greifen oder Kavallerie, etc.
    Ähnlich könnte man auch ein Magieviertel aufziehen. Was ich besonders klasse finden würde wäre ein Wirtschafts/Handelsviertel welches benötigt wird um die Minen im Einflussbereich der Stadt effektiv zu Nutzen.


    Dadurch würden Stadte mit unterschiedlichen Foki entstehen und der Anreiz dafür mehr Städte zu haben ist nicht nur dass meine Einheiten Stacks größer werden.

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  • Das ist meiner Meinung nach auch seit jeher das "Hauptproblem" von HoMM, dass man die Stacks einfach bis ins Unendliche stapelt und ansonsten wenig Entscheidungen zu treffen hat. Sprich, die strategische Seite des Spiels ist relativ flach. Leider wurde hier aber nie wirklich versucht mehr Tiefe ins Spiel zu bringen, man hat immer nur an den taktischen Elementen gearbeitet, welche bereits sehr gut sind/waren oder Vereinfachungen eingebaut, die nun wirklich keiner braucht. Dadurch ist meiner Meinung nach auch so ein bisschen der Eindruck entstanden, dass die HoMM Community keine Neuerungen dulde, nur waren die Neuerungen halt fast durch die Bank weg unsinnig und haben dem Spiel und seiner Tiefe mehr geschadet als genützt.

  • Heroes VII hab ich zwar bis jetzt noch nicht gespielt, allerdings bin ich zumindest in der Theorie von der Menge an Innovationen im neuen Teil nicht gerade begeistert. Hier sind ein paar Felder, wo ich mir wirklich Verbesserungen wünschen würde:



    1. Die Effektivität der Haupthelden-Strategie reduzieren


    Eine Führungskraft, die die maximale Anzahl an Truppen eines Helden bestimmt (wie von Todesglubsch vorgschlagen), ist imho keine schlechte Idee.
    Allerdings find ich den zweiten Teil noch wichtiger:


    Wenn man jedoch Angriffe mit mehreren Helden einführt, bzw. den anderen Helden einen Sinn zukommen lässt, weshalb man diese auch auflevelt und mit Einheiten versorgt, dann stehst du mit nur einem Haupthelden eben schlecht da.


    Ich denke, die Karten sollten mehr so konstruiert sein, dass weitere Helden Sinn machen, weil die Wege für einen einzelnen Helden zu lang werden und dann die wirtschaftlichen Verluste, wenn man zu langsam im Freiräumen von Schätzen und Minen ist, einen massiven Nachteil darstellen.



    2. Strategische Tiefe bei der Rekrutierung von Kreaturen


    Momentan besteht die einzige Entscheidung darin, welchen Kreaturentyp man bei Goldmangel nicht rekrutiert; alle sonstigen Anzahlen sind durch das Wachstum vorgegeben.
    Eine echte Wahl, welche und wie viele Kreaturen man rekrutiert, hätte man dann, wenn das Wachstum nicht kreaturenbezogen ist, sondern einfach ein allgemeines Wachstum pro Stadt beliebig auf Kreaturen verteilt werden kann. (100 neue Bürger könnte man z.B. entweder für 50 Armbrustschützen oder 5 Ritter einsetzen). Dafür müssten natürlich die Kreaturen so verändert werden, dass Mischungen tatsächlich effektiver sind als Mono-Stacks (z.B. wegen besonderer Synergien).



    3. Mehr Strategien beim Stadtausbau


    Dazu gehören für mich auf jeden Fall auch einige wirtschaftliche und magieorientierte Gebäude, z.B. strukturiert nach Vierteln, wie von Escalbryt vorgeschlagen. Zweitens aber auch, dass der Stadtausbau nicht jedesmal in der gleichen Reihenfolge abläuft. Gründe dafür könnten spezielle Ressourcen sein, die im Startgebiet zur Verfügung stehen und dadurch besondere Stadtverbesserungen erlauben (oder Strukturen in der Umgebung, die bestimmte Ausrichtungen effektiver machen).
    Drittens bin ich dafür, dass man Stadtwachstum, das normalerweise für Kreaturen eingesetzt wird, auch verwenden kann, um die Stadt selbst auf neue Stadtstufen zu heben (d.h. das Wachstum wird in die Stadtbevölkerung selbst integriert). Man muss dann abwägen, um wie viel man die Streitkräfte vergrößern will, und um wieviel die Stadt selbst.



    4. Variable Heldenentwicklung


    Heroes VII hat hier wieder große Fortschritte gegenüber Heroes VI gemacht. Ich würde mir aber wünschen, dass es mehr Synergien zwischen den Skills gibt. Ähnlich wie „Chaotische Magie“ (Glück wirkt auf Zauber, passt also gut zu Schadensmagie) oder Macht der Tugend in H5 (Schaden wird durch hohe Moral verstärkt, es macht also Sinn, auch Führung zu skillen). Dadurch besteht weniger die Gefahr, dass man bestimmte Fähigkeiten bei jedem Held nimmt, da diese je nach Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlich stark werden.

    Die kausale Unabhängigkeit der Quarks von unserer Rede ist kein Merkmal der Realität (im Sinne des Gegenteils der Welt des Scheins), sondern sie ist einfach ein unbezweifelter Bestandteil unseres Redens über Quarks.
    Richard Rorty

  • Ich denke, die Karten sollten mehr so konstruiert sein, dass weitere Helden Sinn machen, weil die Wege für einen einzelnen Helden zu lang werden und dann die wirtschaftlichen Verluste, wenn man zu langsam im Freiräumen von Schätzen und Minen ist, einen massiven Nachteil darstellen.

    spielt doch mal die Karte 'Grausames Meer' mit einer Ein-Helden-Strategie (also ein main + ein paar Gouverneurshelden)
    auf der Karte gibt es 8 Spieler, 16 Städte (glaub ich jedenfalls), von denen 8 Städte jeweils innerhalb von etwa 2 bis 3 Zügen erreichbar sind (also jede zu jeder anderen), die 8 restlichen (Start-)Städte sind in ca. 5 Zügen von jeder der zentraleren Städte zu erreichen

    lest Terry Pratchett(RIP) ... und Stephen King, John Katzenbach, Hohlbein, Frank Schätzing, Anne Rice, Andrzej Sapkowski, Anne Bishop, Bernhard Hennen, George R.R. Martin, Markus Heitz, ... (wurde ja langsam Zeit, dass was dazu kommt)

  • Ich hab die meisten Computerspiele noch nicht gespielt - aber zu denen hab ich auch keine Verbesserungsvorschläge.


    Sorry @Der Mentat, aber das Meiste was du voschlägst lässt sich durch reines Mapdesign regeln (Bsp. "zu lange Wege"). Die "strategische Tiefe beim Rekrutieren von Kreaturen" wird durch Gold geregelt und eben nicht durch ein zweites Rekrutierungs-Punkte-System. Ebenso die Entscheidung, ob ich meine Ressourcen lieber in den Stadtbau stecke oder in Kreaturen. Synergien zwischen den Kreaturen gibt es doch schon. Synergien zwischen den Skills auch (prominentestes Beispiel: Metamagie). Und die gleichen Fähigkeiten bei jedem Held war noch nie so unmöglich wie in H7.


    Also vielleicht doch erst mal spielen?

  • Eine MENGE Leute hätten das DEUTLICH weniger diplomatisch ausgedrückt als Loco...


    Mir fällt z.B. spontan das Wort Klugscheissen ein...


    Heroes VII hab ich zwar bis jetzt noch nicht gespielt, allerdings bin ich zumindest in der Theorie von der Menge an Innovationen im neuen Teil nicht gerade begeistert. Hier sind ein paar Felder, wo ich mir wirklich Verbesserungen wünschen würde:


    Wenn jemand nie genau wußte, was er untr "Realsatire" zu verstehen hat, hier hat er mal ein Beispiel... Man muss sich diese zwei Sätze mehrmals in aller Ruhe auf der Zunge zergehen lassen....

  • Eine MENGE Leute hätten das DEUTLICH weniger diplomatisch ausgedrückt als Loco...


    Mir fällt z.B. spontan das Wort Klugscheissen ein...


    Wenn jemand nie genau wußte, was er untr "Realsatire" zu verstehen hat, hier hat er mal ein Beispiel... Man muss sich diese zwei Sätze mehrmals in aller Ruhe auf der Zunge zergehen lassen....

    Das ist doch lächerlich. Nur weil man Teil 7 nicht gespielt hat, heißt das nicht, dass man keine Vorschläge für die Serie als ganzes vorbringen darf.


    Bis auf einige Feinheiten ist H7 ja wirklich wieder nur ein Aufguss dessen was man ohnehin schon kannte. Das ist noch nicht einmal Ansichtssache sondern wurde so von den devs ganz klar kommuniziert.

    „Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,


    ash nazg thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul.“

  • Bis auf einige Feinheiten ist H7 ja wirklich wieder nur ein Aufguss dessen was man ohnehin schon kannte.


    Ja und Nein. In meinen Augen ist H7 wirklich "the most complete" Heroes, das es je gab. Vorausgesetzt, dass der Multiplayer zum Laufen gebracht wird.
    H7 kann sicher nicht mit bahnbrechenden Neuerungen punkten. Dafür punktet es damit, dass geschaut wurde, was in den einzelnen Heroes-Teilen gut war und was schlecht, das Gute wurde übernommen oder sogar verbessert und nicht so Gutes eben verworfen.
    Ich bleibe dabei: Wenn die Bugs draußen sind und der Multiplayer läuft, dann haben wir das beste Heroes aller Zeiten, auch ohne bahnbrechende Neuerungen. Und der kommende Patch soll ja nur der Anfang sein. Da ich das erst mal glaube (da gebe ich den Devs erst mal nen Vertrauensvorschuss), sehe ich keinen Grund pessimistisch zu sein.


    Das ist doch lächerlich. Nur weil man Teil 7 nicht gespielt hat, heißt das nicht, dass man keine Vorschläge für die Serie als ganzes vorbringen darf.


    Wenn diese Vorschläge aber durch das Spiel, so wie es ist, jetzt schon entkräftet werden, dann darf man schon mal fragen, ob es nicht besser gewesen wäre, es erst mal zu spielen.

  • Naja die Vorschläge werden evtl. in deinen Augen durch das Spiel entkräftet, aber ich selbst bin kein großer Freund davon sämtliche strategischen Entscheidungen über einen Mangel an Ressourcen zu regeln. Daher finde ich es auch bei H7 durchaus berechtigt wenn man sich z.B. mehr "offentsichtliche" Entscheidungen was Städteausbau und Rekrutierung der Einheiten angeht wünscht.
    Auch die Haupthelden/Nebenhelden Geschichte kann man dem User stärker als gewollte Strategie verkaufen.


    Ich finde also das der Post durchaus seine Berechtigung hat, selbst wenn der Verfasser bis dato H7 nicht selbst gespielt hat. Schließlich war die Intention des Threads das man Ideen oder Wünsche an die Reihe als ganzes posten kann.

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  • Daher finde ich es auch bei H7 durchaus berechtigt wenn man sich z.B. mehr "offentsichtliche" Entscheidungen was Städteausbau und Rekrutierung der Einheiten angeht wünscht.

    Man kann sich vieles wünschen, aber arrogant kritisieren, wenn man noch nicht mal weiß, wie sich das Spiel ANFÜHLT! Das ist doch bodenloser Dummfug, sorry...



    Ich denke, die Karten sollten mehr so konstruiert sein, dass weitere Helden Sinn machen, weil die Wege für einen einzelnen Helden zu lang werden und dann die wirtschaftlichen Verluste, wenn man zu langsam im Freiräumen von Schätzen und Minen ist, einen massiven Nachteil darstellen.

    Und hier haben wir das beste Beispiel: NATÜRLICH muss man mehrere Helden haben! NATÜRLICH müssen viele Helden ganz viele Kämpfe machen, damit man so SCHNELL wie möglich so viel wie möglich freiräumen kann und damit der der Main so früh wie möglich (also ohne unnötige Umwege) so weit wie möglich ist in der Map. War aber auch in KEINEM Heroesteil bisher anders!


    Solch offensichtliche FALSCHAUSSAGEN würde er nicht treffen, wenn er das Spiel schon mal GESPIELT hätte! SCHLÜMM!



    Zweitens aber auch, dass der Stadtausbau nicht jedesmal in der gleichen Reihenfolge abläuft. Gründe dafür könnten spezielle Ressourcen sein, die im Startgebiet zur Verfügung stehen und dadurch besondere Stadtverbesserungen erlauben (oder Strukturen in der Umgebung, die bestimmte Ausrichtungen effektiver machen).

    Und wieder: IS DOCH SCHON SO! Wie bisher auch in den Vorgängern: Beispiel aus H3: Finde ich zwei Harpiendwellings und habe evtl. sogar die Harpienheldin mit Truppen, dann gehe ich (was sonst NIE passieren würde!) extrem auf Harpien und uppe die evtl sogar Woche 1 schon! Beispiel aus H7: In den Städten muss man sich entscheiden, für welche Einheiten man die Wachstumsverbesserer baut! Is die Map extrem arm, baue ich, was ich kann, uppe evtl. sogar früh statt in möglichst viele Beine zu gehen, immer so, wie es kommt. Hätte er das Spiel schonmal GESPIELT, wüsste er, wie es sich ANFÜHLT und würde hier nicht solchen Blödsinn erzählen.



    Ich würde mir aber wünschen, dass es mehr Synergien zwischen den Skills gibt.

    Und wie genau kann er zu diesem Zeitpunkt die Synergien der Skills abschätzen? Und deren individuellen Vor- und Nachteile in verschiedensten Settings? Ich als wirklich erfahrener Heroesspieler glaube zwar, das recht fix grundsätzlich überschauen zu können, würde mir aber aktuell nicht mal ANNÄHERND eine Bewertung der unterschiedlichen Synergien (die es nämlich GIBT!) zutrauen. Dass er das kann, OHNE das Spiel gespielt zu haben, beeindruckt mich! :dao:


    Je tiefer ich mich mit seinen Aussagen beschäftige, umso mehr frage ich mich, ob und wenn ja wie ernsthaft er überhaupt schonmal Heroes gespielt hat...

  • @ Conan: Du kannst von mir aus meinen post als Begründung auffassen, warum ich Heroes VII bis jetzt noch nicht gekauft habe. Man kann wohl kaum verlangen, dass ich H7 erst kaufen und spielen muss, bevor ich begründen darf, warum ich es nicht hätte kaufen sollen.


    Wenn meine Kritikpunkte nicht berechtigt sind, dann halte ich das jedenfalls nicht für offensichtlich. Eine Erklärung, dass ich es einfach spielen soll und darauf vertrauen, dass meine Vorschläge doch irgendwie schon eingearbeitet sind (obwohl das in der Theorie überhaupt nicht so aussieht), hilft mir dann nicht weiter. Und dass sich H7 ganz anders ANFÜHLT als die Vorgänger, kommt mir auch nicht wirklich plausibel vor.


    Weder bei der Bedeutung von Nebenhelden noch bei der Rekrutierung von Kreaturen und dem Stadtausbau erreicht Heroes die Komplexität von vielen anderen Spielen. Die Punkte, die du ansprichst, zeigen zwar, dass es ein Minimum an Tiefe gibt, aber mir persönlich reicht das eben nicht.


    NATÜRLICH muss man mehrere Helden haben! NATÜRLICH müssen viele Helden ganz viele Kämpfe machen, damit man so SCHNELL wie möglich so viel wie möglich freiräumen kann und damit der der Main so früh wie möglich (also ohne unnötige Umwege) so weit wie möglich ist in der Map. War aber auch in KEINEM Heroesteil bisher anders!


    Seh ich überhaupt nicht so. Wenn es nur darum geht, dass der Main so weit wie möglich kommt – wie du schreibst – dann erhält er auch den Hauptteil der Kreaturen und es macht eben keinen Sinn die rektrutierten Einheiten einigermaßen gleichmäßig auf mehrere Helden zu verteilen.


    Solch offensichtliche FALSCHAUSSAGEN würde er nicht treffen, wenn er das Spiel schon mal GESPIELT hätte! SCHLÜMM!


    Falschaussagen? Ich bin nicht der erste, der der Meinung ist, dass Nebenhelden in der Heroes-Serie eine deutlich geringere Bedeutung haben als Haupthelden, auch nicht der erste in diesem Thread.


    Sorry @Der Mentat, aber das Meiste was du voschlägst lässt sich durch reines Mapdesign regeln (Bsp. "zu lange Wege"). Die "strategische Tiefe beim Rekrutieren von Kreaturen" wird durch Gold geregelt und eben nicht durch ein zweites Rekrutierungs-Punkte-System. Ebenso die Entscheidung, ob ich meine Ressourcen lieber in den Stadtbau stecke oder in Kreaturen. Synergien zwischen den Kreaturen gibt es doch schon. Synergien zwischen den Skills auch (prominentestes Beispiel: Metamagie). Und die gleichen Fähigkeiten bei jedem Held war noch nie so unmöglich wie in H7.


    Die „längeren Wege“ beziehen sich natürlich auf das Mapdesign. Da Todesglubsch das Thema auch erwähnt hat, ist es aber anscheinend auf vielen Karten immer noch ein Vorteil, wenn man sich nur auf den Haupthelden fokussiert. Die Karte, die Andrean genannt hat, klingt dagegen aus meiner Sicht viel interessanter und wär zumindest mal ein Grund, Heroes VII vielleicht doch auszuprobieren.


    Bzgl. der Rekrutierung von Kreaturen reicht Gold imho aber nicht. Wenn ich z.B. Armbrustschützen in meiner Armee haben möchte, rekrutiere ich einfach alle, die verfügbar sind. Ich muss mir nie überlegen, in welchem Verhältnis ihre Anzahl zu denen der Priester oder Engel stehen soll. Es geht doch nur um die Frage, ob ich einen bestimmten Kreaturentyp rekrutiere - oder geneauer welche Kreaturentypen ich aus Goldmangel nicht mitnehme. Und zumindest in den vergangenen Heroes-Teilen gings mir so, dass ich mich bei mehreren Spielen mit einer Fraktion relativ häufug immer wieder für die gleichen Typen entschieden habe.


    Heroes braucht beim Stadtausbau keine Komplexität wie in Endless Legend, aber an dem Beispiel sieht man, dass es Spiele gibt, bei denen man wirklich darüber nachdenken muss, wie man seine Städte ausbaut. Bei Heroes braucht man sich schon deshalb weniger Gedanken machen, weil es kaum wirtschaftliche Gebäude gibt; und diejenigen, die es gibt, nützen auch fast unmittelbar wieder dem Militär. Die einzige langfristige wirtschaftliche Investition, die mir spontan einfällt, besteht darin, auf das Kapitol zu sparen.


    In Bezug auf die Skills ist klar, dass es ein paar Synergien gibt. Z.B. die Spezialskills von Menschen und Elfen scheinen gut mit Führung zusammenzupassen. Trotzdem würd ich mir hier mehr wünschen. Kann natürlich auch sein, dass ich ohne praktische Erfahrung in H7 einige Synergien übersehen habe; wenn mir also jemand in einem der Skillwheels fünf gute Synergien zeigen kann, bin ich in dem Punkt überzeugt…

    Die kausale Unabhängigkeit der Quarks von unserer Rede ist kein Merkmal der Realität (im Sinne des Gegenteils der Welt des Scheins), sondern sie ist einfach ein unbezweifelter Bestandteil unseres Redens über Quarks.
    Richard Rorty

  • Hörst Du Dir eigentlich selber zu?


    Du klugscheisst hier über ein Spiel, das Du genau NOCH NIE gespielt hast... Wie arrogant ist das denn?


    Warum bist Du eigentlich nicht einem Endless legend Forum wenn das Spiel doch ach so viel strategische Tiefe hat? Wenn man Dich so reden hört, dann ist bei Heroes ja eigentlich ALLES doof... und simpel... und langweilig... Also GLAUBST Du, denn WISSEN kannst Du es ja gar nicht...


    wenn mir also jemand in einem der Skillwheels fünf gute Synergien zeigen kann, bin ich in dem Punkt überzeugt…

    Du musst jetzt ganz tapfer sein, aber ich will Dich gar nicht überzeugen... Warum auch, Du weißt doch sowieso alles besser... also theoretisch... und eigentlich...


    Weia fühl ich mich gerade im falschen Film... ich dreh mich laufend um und suche die Kamera...

  • Falschaussagen? Ich bin nicht der erste, der der Meinung ist, dass Nebenhelden in der Heroes-Serie eine deutlich geringere Bedeutung haben als Haupthelden, auch nicht der erste in diesem Thread.


    Aber ist nicht genau das ein Markenzeichen der Heroes-Serie und ein Element, dass den RPG-Aspekt betont?


    Wenn ich viele gleichberechtigte Helden hätte, würde ich das Spiel eher Generals of Might and Magic nennen.


    Aber ansonsten will ich nicht weiter großartig über Neuerungen und Veränderungen diskutieren. Ich habe mich damals schon lang und breit genug in der Ideenschmiede dieses Forums geäußert.

  • Ich würde gerne die Emotionen wieder etwas auf den Boden bringen und euch dazu anregen, das vielleicht auch zu tun.
    Deshalb versuche ich mal sachlich auf einige genannten Punkte einzugehen, auch wenn auch ich es für falsch halte, ein Spiel (zumindest in der Art und Weise wie hier geschehen) zu beurteilen, wenn man es nich gespielt hat.


    Die „längeren Wege“ beziehen sich natürlich auf das Mapdesign. Da Todesglubsch das Thema auch erwähnt hat, ist es aber anscheinend auf vielen Karten immer noch ein Vorteil, wenn man sich nur auf den Haupthelden fokussiert.


    Das ist für mich eine Frage der Spielweise. Ich spiele ganz bewusst so, weil ich es geil finde, einen Helden immer besser werden zu sehen. Um die anderen kümmere ich mich im Normalfall hauptsächlich erst dann, wenn das Levelcap erreicht ist. Seit H7 ist das zwar grundsätzlich immernoch so, aber durch die Statthalter, die wirklich mächtig werden können, hat sich das doch um einiges geändert. Jedes Level, das man die hochzieht, rentiert sich sofort! Und je mehr Städte man hat, desto mehr Statthalter braucht man, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Es sei denn, man hat einen bestimmten ultimativen Skill, der aber auch erst mal geskillt werden muss.


    Es geht doch nur um die Frage, ob ich einen bestimmten Kreaturentyp rekrutiere - oder geneauer welche Kreaturentypen ich aus Goldmangel nicht mitnehme. Und zumindest in den vergangenen Heroes-Teilen gings mir so, dass ich mich bei mehreren Spielen mit einer Fraktion relativ häufug immer wieder für die gleichen Typen entschieden habe.


    Das ist in meinen Augen aber eine Frage des Balancings allgemein: Wenn man immer wieder nur eine Kreatur kauft, dann ist diese offensichtlich zu stark. Aber so ganz nebenbei hängt das natürlich auch von der Skillung des Helden ab, welche Kreatur das dann ist.


    Bei Heroes braucht man sich schon deshalb weniger Gedanken machen, weil es kaum wirtschaftliche Gebäude gibt;


    Mittlerweile gibt es Städte mit zwei (oder sogar drei - weiß grad nicht) Ressourcen produzierenden Gebäuden. Und ich finde das eigentlich eher zu viel als zu wenig, denn meine Meinung ist eher die, dass Ressourcen knapper gehalten werden sollten, als es der Fall ist.


    Jeder fraktionsspezifische Skill baut auf Synergien. Wären schon mal 6. Es gibt aber noch mehr. Auf jeden Fall > 5.


    So. Und jetzt möchte ich euch bitten, wieder zum Thema zurück zu kommen. Wär das OK? Ich finde, ihr habt eure Standpunkte beide deutlich gemacht. Können wir uns drauf einigen, dass @Der Mentat H7 spielen sollte, bevor er es glaubt zu kennen, er aber doch sagen darf, was er gerne in H8 sehen würde? Da kann's ja Überschneidungen geben. Das ist jetzt mein Befriedungsversuch. Entgegen meiner eigenen Meinung. ;)

  • @ Conan: Hörst du dir eigentlich selber zu? Ich les in deinen posts ständig nur arrogant, bodenloser Dummfug, Klugscheisser. Und das ist im Prinzip schon alles. Du gibst sogar noch selber zu, dass du niemanden überzeugen willst.


    Du klugscheisst hier über ein Spiel, das Du genau NOCH NIE gespielt hast... Wie arrogant ist das denn?


    Und du liest meine posts anscheinend nicht! Es geht nicht darum, was H7 alles falsch macht, sondern, wie ich mir wünschen würde, dass sich die Reihe entwickelt. Und H7 erfüllt diese Wünsche eben nicht. Um zu erkennen, dass sich z.B. die Kreaturenrekrutierung nicht vollkommen geändert hat, brauch ich das Spiel nicht zu kaufen.


    Aber ist nicht genau das ein Markenzeichen der Heroes-Serie und ein Element, dass den RPG-Aspekt betont?


    Wenn ich viele gleichberechtigte Helden hätte, würde ich das Spiel eher Generals of Might and Magic nennen.


    Der RPG-Aspekt ist mir auch wirklich wichtig. Ich denke aber, dass mehrere Helden nicht unbedingt den RPG-Elementen schaden würden, solange es nur ein oder zwei weitere sind. Der Vorteil wäre, dass dadurch nochmal eine zusätzliche strategischen Komponente hinzukommt: Während man in anderen Spielen überlegt, wann man am besten eine weitere Stadt gründet, ginge es dann in Heroes auch darum, einen geeigneten Zeitpunkt für den Aufbau eines starken Zweithelden zu finden und sich zu überlegen, wie man seine Streitkräfte auf den Karte verteilt.


    EDIT:


    Loco Blutaxt: Hab deinen Beitrag leider erst gesehen, nachdem ich schon gepostet hatte.


    So. Und jetzt möchte ich euch bitten, wieder zum Thema zurück zu kommen. Wär das OK? Ich finde, ihr habt eure Standpunkte beide deutlich gemacht. Können wir uns drauf einigen, dass @Der Mentat H7 spielen sollte, bevor er es glaubt zu kennen, er aber doch sagen darf, was er gerne in H8 sehen würde? Da kann's ja Überschneidungen geben. Das ist jetzt mein Befriedungsversuch. Entgegen meiner eigenen Meinung. ;)


    Ich nehm den Befriedungsversuch gerne an, meine Vorschläge sind also als Wünsche für H8 zu verstehen.




    EDIT 2:


    Seit H7 ist das zwar grundsätzlich immernoch so, aber durch die Statthalter, die wirklich mächtig werden können, hat sich das doch um einiges geändert. Jedes Level, das man die hochzieht, rentiert sich sofort! Und je mehr Städte man hat, desto mehr Statthalter braucht man, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Es sei denn, man hat einen bestimmten ultimativen Skill, der aber auch erst mal geskillt werden muss.


    Mit der Antwort kann ich etwas anfangen! Wenn mir jemand erklärt, dass H7 einige meiner Wünsche (überraschenderweise) doch schon erfüllt, hab ich da wirklich nichts dagegen.


    Jeder fraktionsspezifische Skill baut auf Synergien. Wären schon mal 6. Es gibt aber noch mehr. Auf jeden Fall > 5.


    Das war mir schon klar, aber auf ein einzelnes Skillwheel bezogen, ist das jeweils nur eine Synergie. In H5 gabs wesentlich mehr Synergien, allerdings quasi künstlich, indem durch Kombinationen einfach neue Skills freigeschaltet wurden.

    Die kausale Unabhängigkeit der Quarks von unserer Rede ist kein Merkmal der Realität (im Sinne des Gegenteils der Welt des Scheins), sondern sie ist einfach ein unbezweifelter Bestandteil unseres Redens über Quarks.
    Richard Rorty

    2 Mal editiert, zuletzt von Der Mentat ()

  • Ich würde gerne die Emotionen wieder etwas auf den Boden bringen und euch dazu anregen, das vielleicht auch zu tun.
    Deshalb versuche ich mal sachlich auf einige genannten Punkte einzugehen, auch wenn auch ich es für falsch halte, ein Spiel (zumindest in der Art und Weise wie hier geschehen) zu beurteilen, wenn man es nich gespielt hat.


    [...]


    So. Und jetzt möchte ich euch bitten, wieder zum Thema zurück zu kommen. Wär das OK? Ich finde, ihr habt eure Standpunkte beide deutlich gemacht. Können wir uns drauf einigen, dass @Der Mentat H7 spielen sollte, bevor er es glaubt zu kennen, er aber doch sagen darf, was er gerne in H8 sehen würde? Da kann's ja Überschneidungen geben. Das ist jetzt mein Befriedungsversuch. Entgegen meiner eigenen Meinung. ;)

    Genau das. Danke.


    Es geht hier imho nun wirklich nicht darum irgendein Heroes schlecht zu reden, sondern einfach Wünsche zu äußern, wie sich die Serie entwicklen könnte. Evtl. wäre es in der Ideenschmiede besser aufgehoben gewesen, aber ich war dieses Unterforums nicht bewusst. Wenn ihr anderer Meinung seid, sagt es gerne, aber bleibt bitte sachlich und greift niemanden an.

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  • Wer kann bei so viel Mühe und Befriedung schon nein sagen?


    Ich weiß auch net, was mit mir im Moment los ist... muss am Urlaub liegen oder so. ^^


    Evtl. wäre es in der Ideenschmiede besser aufgehoben gewesen, aber ich war dieses Unterforums nicht bewusst.


    Ich kann's gerne verschieben, wenn das dein Wunsch ist. Ich glaube aber, dass es im Moment besser hier aufgehoben ist. Ist im Moment ne deutlich prominentere Stelle im Forum. Verschieben kann man später auch noch.